Sinnlose Orte, die die Welt nicht braucht – Sonthofen

Der SinnlosReisende geht auf Spurensuche in der Vergangenheit

Die Burg in Sonthofen

Das Jahr 1983 brachte für mich zwei einschneidende Veränderungen: erstens war endlich der lästige Stress mit der Schule vorbei. Im Rückblick musste ich erkennen, dass ich nie wieder so eine stressfreie Zeit erleben durfte, aber das merkt man ja oft erst hinterher. Und zweitens wurde ich zum Grundwehrdienst eingezogen. Fünfzehn Monate in Sonthofen im Allgäu. Ein verlorenes Lebensjahr.

Das alles ist schon eine ganze Weile her und ich habe nur bruchstückhafte Erinnerungen an diese Zeit. Insbesondere zum Ort Sonthofen finde ich in meinem Gedächtnis nur ein gähnendes schwarzes Loch. Tiefschwarz. Höchste Zeit, um die Erinnerungen aufzufrischen. Auf ins Allgäu, denkt sich der SinnlosReisende.

Sonthofen im Allgäu
Sonthofen im Allgäu

Mein Besuch in Sonthofen erklärt die Gedächtnislücke ziemlich schnell: es gibt dort nichts, an das sich eine Erinnerung lohnen würde.

Die Stadt Sonthofen im Allgäu

Das meistbesuchte Gebäude im Ort ist der Bräumarkt, in dem man sich Getränke frisch ab Brauerei besorgen kann. Bier, um es beim Namen zu nennen. Wir sind schließlich in Bayern.

Bräumarkt Sonthofen
Fachgeschäft für gebraute Getränke

Im Stadtkern feiert man am Sonthofer Tag den Ausbruch des Bauernkrieges (nicht das Ende!) und man ist stolz darauf, dass von hier nach München ein privilegiertes Fuhrwerk im Einsatz war.

Bauernkrieg Sonthofen
Ausbruch des Bauernkrieges
Haus in Sonthofen
Von hier nach München

Ach ja, dann gibt es noch ein Fachgeschäft für Menschen, die für einen Seitensprung unauffällige, farblose Kleidung suchen.

Boutique Seitensprung
Fachgeschäft zum Fremdgehen

Das war’s dann aber auch schon. In der ganzen Stadt gibt es keine einzige Bowlingbahn, weil die Einheimischen bis heute um die Kugeln streiten.

Skulptur Menschen mit Kugel
Der ewige Streit um die Bowlingkugel

Etwas Auffälliges gibt es dann aber doch. Auf einem Hügel thront ein monumentales Gebäude drohend über dem Ort: die Burg.

Die Burg Sonthofen
Die Burg von Sonthofen

Und bei deren Anblick kommen bei mir dann doch einige Erinnerungen hoch. Denn da drin habe ich ein ganzes Jahr meines Lebens verbracht. Wehrpflicht.

Krieg spielen für Anfänger

In einer sechswöchigen Grundausbildung versuchten zwei zunehmend verzweifelte Ausbilder, unserer Kompanie aus vergeistigten Abiturienten die Grundlagen des Soldatenlebens beizubringen. Das gelang nur sehr bedingt. Wir hätten in einem richtigen Krieg keine Woche überlebt.

Das Marschieren im Gleichschritt (Links-Zwo-Drei-Vier, Links-Zwo-Drei-Vier) scheiterte schon daran, dass in der ersten Reihe Axel lief, der mit seiner Größe von 2,10 m eine Schrittlänge vorgab, die der 1,60 m kleine Tillmann in der hintersten Reihe nur durch hektische Zwischenhüpfer einigermaßen bewältigen konnte. Begleitet wurden unsere Gruppen-Gehversuche von wütend gebellten Kommandos, die über den Kasernenhof schallten:

„Tillmann! Laufen Sie normal!“

„Tillmann!! – – – Links! – – – Links! – – – Links! – – -!!!“

„Das gibt’s doch nicht, Tiiilllmaaaaahnn!!!!“

Wendemanöver endeten regelmäßig im Chaos, weil zwei Links-Rechts-Verwechsler zu unserer Truppe gehörten. Aber das größte Problem war wohl einfach die Tatsache, dass wir der Aufgabe nicht mit dem gebührenden Ernst begegneten. Unser mühsam unterdrücktes Gelächter brachte die Ausbilder immer wieder zur Weißglut.

General-Oberst-Beck-Kaserne
Der Kasernenhof

Es gibt bei der Bundeswehr eine eigene Dienstvorschrift mit einer detaillierten Beschreibung des militärischen Grußes, den wir stundenlang üben durften. Jeder Soldat muss nämlich immer alle höheren Dienstgrade grüßen, indem er seine Hacken zackig zusammen schlägt, die linke Hand seitlich an den Oberschenkel legt und die ausgestreckte rechte Hand mit abgewinkeltem Ellbogen an die Stirn führt. Es gibt nur eine einzige Ausnahme: am Pissoir beschäftigte Soldaten grüßen nicht. Aus naheliegenden Gründen.

Der Sommer 1983 war ein Jahrhundertsommer. Das bedeutet, er war bis dahin der heißeste Sommer des 20. Jahrhunderts. Genau richtig, um fröhlich durch die schöne Natur zu wandern. Da im Allgäu fast nichts eben ist, waren die Manöver ziemlich schweißtreibend.

Kompanie marschiert am Berg
Marschkolonne am Berg

Pistole schießen für Dummies

Ein Höhepunkt dieser Zeit war die Ausbildung an der Pistole. Unser Ausbilder brachte zwei blitzblank geputzte Pistolen in einem Hartschalenkoffer auf den Exerzierplatz und demonstrierte uns, wie man das Magazin einlegt und wie man die Waffe mit verbundenen Augen zerlegt und zusammenbaut. Zum Schluss ermahnte er uns, immer schön behutsam mit diesen empfindlichen Präzisionsgeräten umzugehen. Dann sollten wir das Gelernte wiederholen.

Als erster wurde Tillman nach vorne gerufen. Er hantierte unbeholfen an der Pistole herum, bis sich plötzlich der Schlitten löste und mit einem uneleganten Scheppern in den staubigen Kies fiel. Der Ausbilder holte tief Luft. „Tillllllmaaaannnnn!!!! Sind Sie denn zu allem zu blöd???!!!!

Der Gescholtene ging erschrocken in die Grundstellung, in der man sich üblicherweise einen Anschiss abholte, schlug seine Hacken zusammen und stampfte dabei militärisch korrekt auf den Deckel des offenen Waffenkoffers, der die zweite Pistole und das komplette Reinigungsset in hohem Bogen in den Dreck schleuderte. Die Adern auf der Stirn des Ausbilders fingen bedenklich an zu pochen.

Am nächsten Tag begann der praktische Teil auf dem Schießstand. Zuerst erhielten wir eine ausführliche Sicherheitsunterweisung: niemals, niemals, niemals mit der Pistole auf lebende Menschen zielen (außer der lebende Mensch spricht Russisch und ist ebenfalls im Besitz einer Waffe)! Dann setzten wir uns Kopfhörer auf und schossen mit scharfer Munition auf eine Zielscheibe.

Das verlief einigermaßen unspektakulär, bis Schütze Tillmann an die Reihe kam. Er hatte so viel Angst vor dem Rückschlag, dass er beim ersten Schuss total verkrampfte und den Putz von der Deckenverkleidung ballerte. Der Ausbilder rief ihm eine Haltungskorrektur zu, aber wegen dem Kopfhörer verstand Tillmann ihn nicht. Mit der geladenen, entsicherten Pistole in den ausgestreckten Armen drehte er sich zu dem Ausbilder und den hinter ihm Wartenden um und schrie: „Was?“

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Menschen aus dem Stand auf den Boden werfen können. Die Schießübung endete mit zwei Wochenenddiensten für Tillmann.

Weitere Highlights der Grundausbildung waren ein Hindernisparcour mit Gasmaske im Tränengasnebel und ein Überlebenstraining nach der Explosion einer Atombombe.

Atombombe? War das nicht ein bisschen übertrieben? Für die jüngeren Leser muss ich an dieser Stelle vielleicht etwas erklären:

Die Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1983

1983 war das Jahr, in dem der kalte Krieg in seiner wohl heißesten Phase war. Ronald Reagan hatte die Sowjetunion als „Reich des Bösen“ bezeichnet und die Amerikaner begannen Mitte des Jahres trotz lautstarker Proteste, in West-Deutschland Mittelstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen zu stationieren, die alle nach Osten zeigten. Und die eiserne Grenze zwischen Ost und West verlief mitten durch Deutschland. Der böse Klassenfeind stand damals nur 10 Kilometer von Wolfsburg entfernt.

Die Sowjetunion war ihrerseits fest davon überzeugt, dass die Reagan-Regierung einen atomaren Erstschlag plante und war dementsprechend nervös. Im September 1983 meldete das sowjetische Satelliten-Frühwarnsystem den Start von mehreren amerikanischen Interkontinentalraketen. Wäre in diesem Moment ein Soldat vor dem Überwachungsmonitor gesessen, hätte der vorschriftsmäßig dem Kreml einen Angriff gemeldet und den Gegenangriff nach Protokoll eingeleitet. An diesem Abend hatte aber als Krankheitsvertretung ein Ingenieur den Nachtdienst übernommen. Und Ingenieure wissen ganz genau, wie fehleranfällig die von Ihnen gebauten Systeme sind. Er stufte die Meldung als Fehlalarm ein, weil die Amis ja sicher nicht so blöd wären, mit nur einigen wenigen Raketen anzugreifen und damit einen Gegenschlag zu riskieren.

Dieser Fehlalarm hätte um ein Haar einen Atomkrieg auslösen können, der das Ende der Menschheit bedeutet hätte. In dieser explosiven Stimmungslage versuchte der SinnlosReisende durch konsequente Abschreckung den Weltuntergang zu verhindern.

Stammkompanie Sonthofen
Vor dieser Truppe zitterte die russische Armee

Alltag als Teilzeit-Soldat

Nach der Grundausbildung wurde ich aufgrund meiner hohen Qualifikation einem Büro zugeordnet, das Offiziers-Lehrgänge für Reservisten betreute. Die Verantwortung für das Büro trug ein Oberstleutnant, die Arbeit wurde von einem Spieß organisiert. Und ich war dafür da, die ganze Arbeit zu erledigen. Arbeitsteilung in militärischer Perfektion.

Zu meinen Aufgaben gehörte der Wechsel der Bettwäsche für die Lehrgangsteilnehmer, Botengänge zur Poststelle und zur Druckerei, das Leeren der Mülleimer und Kaffee in den Lehrsaal zu bringen. Gut, dass ich Abitur hatte, sonst hätte ich mich echt schwer getan.

Nach durchschnittlich drei Stunden waren meine Aufgaben erledigt und ich verbrachte den Rest des Tages damit, mit geschäftiger Miene durch die Kaserne zu laufen und meine Kollegen zu besuchen oder das eine oder andere Nickerchen auf der Stube abzuhalten. Erhaltung der Wehrfähigkeit.

General-Oberst-Beck-Kaserne
Stube mit Ausblick

Die Befehlshierarchie

Ausgerechnet in meiner ersten Woche hatte ich etwas Stress, weil drei Lehrgänge gleichzeitig stattfanden. Als der Oberstleutnant sich zum Lehrgang Richtung Keller verabschiedete, drückte ich ihm deshalb die Kaffeekanne in die Hand, und meinte, die könne er ja gleich mitnehmen, wenn er doch sowieso gerade runter ginge. Er stutzte kurz, dann salutierte er mit einem Grinsen vor mir und machte sich auf den Weg.

In der Stube war es totenstill geworden und der Spieß starrte mich mit offenem Mund an. Dann fragte er mich entsetzt: „Herr Schütze, haben Sie gerade tatsächlich den Oberstleutnant zum Milchmann degradiert? Na, Sie haben Nerven. Wenn das mal kein böses Ende nimmt!“

Man muss dazu wissen, dass die Bundeswehr wie alle Armeen streng hierarchisch organisiert ist. Dort wurde quasi die Hierarchie erfunden. Es gibt Hunderte verschiedener Dienstgrade, und jeder Höhere darf dem Niedrigeren Befehle erteilen. Nur umgekehrt war das eben gar nicht vorgesehen. Ich hatte also einem Offizier unter Missachtung von zwölf Hierarchiestufen den Auftrag erteilt, Kaffee in den Keller zu bringen.

Am Nachmittag wurde ich unter vielsagenden Blicken des Spießes ins Zimmer des Oberstleutnants bestellt. Ich rechnete mit mindestens einem Wochenenddienst. Zu meinem Erstaunen zeigte sich der Offizier ganz begeistert von meinem Führungstalent und bot mir eine Laufbahn als Berufssoldat an. Ich lehnte dankend ab, denn meine Lebensplanung ging nicht in Richtung Alkoholiker.

Der Grünten

Eines Abends im Herbst war uns so langweilig, dass Wolfgang, Yeti und ich bei einigen Bierchen darüber spekulierten, wie lange man wohl für eine Besteigung des Sonthofener Hausbergs Grünten brauche.

Der Grünten
Der Grünten

Während Wolfgang mehrere Stunden veranschlagte, legte Yeti die Latte höher: das wäre ja wohl noch vor der Morgendämmerung in einer Stunde machbar. Also brachen wir um 4 Uhr morgens auf und stürmten in stockfinsterer Nacht querfeldein auf den Berg.

Bei näherer Betrachtung wirkte der Berg gar nicht mehr so einladend und in der Rückschau empfinde ich demütige Dankbarkeit, dass mein Leben in dieser Nacht nicht an einem Felsabbruch endete. Aber junge Männer haben ja oft mehr Glück als Hirn und wir waren zum Morgenappell um 7 Uhr zurück in der Kaserne, erschöpft aber unversehrt.

Grünten aus der Nähe
Der Grünten aus der Nähe

Beim täglichen Morgen-Appell wurden immer die Briefe von Zuhause verteilt und die Anwesenheit überprüft. Als eines Tages im Herbst bei der Verlesung des Namens „Ochsenhuber, Franz“ keine Antwort kam, meldete sich sein Zimmernachbar mit einem Wortschwall in tiefstem Allgäuer Dialekt. Unser Vertrauensmann Sepp musste wie immer übersetzen, denn der Spieß stammte aus Flensburg und verstand den lokalen Dialekt nicht mal ansatzweise. Strafversetzung.

Es stellte sich nach mehreren Nachfragen heraus, dass der Ochsenhuber Franz nicht rechtzeitig zum Morgen-Appell kommen konnte, weil seine Lieblingskuh Franzi in der Nacht mit Komplikationen gekalbt hatte, während der Vater, also der Ochsenhuber Joseph, einen schweren Rausch ausschlafen musste, und weil der erste Schneefall den Fahrer des einzigen Schneepflugs bei einer Geburtstagsfeier am Stammtisch überrascht hatte, weswegen er den Schneepflug kurz nach Dienstantritt in den Wildbach versenkt hatte, und deshalb bei ungeräumter Straße der Tierarzt nicht kommen konnte und daher der Franz die ganze Nacht im ungeheizten Stall verbringen musste und die Kälte nur durch ausgiebigen Konsum von Mirabellenschnaps bekämpfen konnte und er darum jetzt temporär dienstunfähig war. Ein unverschuldeter Notfall.

Nach dem Antreten verteilten wir uns auf unsere Arbeitsplätze und wünschten uns „gemäßigten Frust“, denn „viel Spaß“ oder einen „schönen Tag“ zu wünschen, wäre der blanke Hohn gewesen.

Im November durfte ich dann die Effizienz des Beschaffungsprozesses der Bundeswehr miterleben. Die Amtsstube bestellte zum Jahresende größere Mengen Büromaterial, das ich in die Außenschränke verräumen musste. Eine kurze Überschlagsrechnung ergab, dass dort Schreibmaschinenpapier und Ordner für die kommenden 12.500 Jahre gelagert waren. Auf meine Rückfrage bemerkte der Spieß, dass man ja auch auf Krisen vorbereitet sein müsse und wer weiß schon, wie lange der nächste Krieg dauere. Außerdem müsse zum Jahresende das Budget ausgegeben werden, weil es sonst im Folgejahr eine Kürzung gäbe. Das wäre fatal, denn dann könnte man im nächsten Jahr den Vorrat an Büromaterial nicht auf weitere Jahrtausende aufstocken.

Es war wie gesagt ein verlorenes Jahr, in dem ich nur eine Sache lernte: wie man sich vor Arbeit drückt. Auf jeden Fall Blickkontakt vermeiden, wenn Aufgaben verteilt werden. Und wenn Sonderdienste anstehen, immer eine passende Krankheit aus dem Ärmel schütteln.

Es ist übrigens ein Mythos, dass man vom Essen einer Tube Zahnpasta als Sofortmaßnahme Fieber bekommt. Die einzigen Effekte sind Bauchweh und Seifenblasen beim Sprechen. Die Goldmedaille in der Disziplin Drückebergerei bekam Oliver, der 5 Wochen lang kein Wort sprach und dann wegen Depressionen entlassen wurde. Er verabschiedete sich mit einem fröhlichen „Macht’s gut, Jungs, ich bin raus!“

Nachtrag

Es war mir in den Achtzigerjahren nicht bewusst, aber ich weiß noch, dass der gigantomanische Baustil der Burg mich damals schon unterschwellig irgendwie bedrückte. Heute weiß ich, dass dieses historische Gemäuer von den Nazis gebaut wurde.

Turm der Burg Sonthofen
Nazi-Architektur

Es handelt sich um eine von drei NS-Ordensburgen, in denen Führungskader der NSDAP ausgebildet wurden. Die historischen Hintergründe hat mein geschätzter Kollege Andreas Moser beschrieben. Wenn ich daran denke, welche Gräuel sich die Nazis an diesem Ort ausgedacht haben, gruselt es mich noch im Nachhinein.

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Autor: sinnlosreisen

Geschichten über die lustige Seite des Urlaubs

Ein Gedanke zu „Sinnlose Orte, die die Welt nicht braucht – Sonthofen“

  1. Danke für die Erwähnung und Verlinkung!

    Diese Gebäude sind schon irgendwie spukig in ihrer Monumentalität.

    Die Landschaft um Sonthofen scheint ja ganz schön zu sein, aber wenn man zwangsweise dort ist, kann man das wohl nicht so schätzen. Ich habe auch so Orte im Lebenslauf, wo ich eine Weile verbracht habe, aber weil man sich nur auf Studium/Praktikum/Arbeit konzentriert hat, hat man fast keine Erinnerungen, sondern wie du sagst „ein gähnendes schwarzes Loch“. Ich habe vier Jahre in Regensburg studiert und habe fast gar keine Erinnerungen an die Stadt, weil ich von früh bis spät nur in der Uni war. :/

    Danke auch für deinen heldenhaften Einsatz zur Landes- und Bündnisverteidigung! Und für den Hinweis, wie delikat die Lage 1983 war. (Ich war damals erst 8 Jahre alt und habe das erst nachträglich erfahren.) Falls du sie noch nicht gesehen hast, kann ich mir vorstellen, dass dir Serie „Deutschland 83“ gefallen könnte.

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