Sinnlos Campen für Fortgeschrittene

Die SinnlosReisenden nehmen einen zweiten Anlauf mit dem Wohnmobil.

Falls du das noch nicht gemacht hast, empfehle ich dir, zuerst den ersten Teil meines Camping-Berichtes zu lesen. Sonst wirst du Manches nicht verstehen. Aber wir leben in einem freien Land, du kannst natürlich tun, was du willst.

Nach unseren ernüchternden Erfahrungen mit dem gemieteten Wohnmobil wunderst du dich vielleicht über diese Fortsetzung. Nun, mehrere erfahrene Camper versicherten uns, dass unsere Erlebnisse eher untypisch waren und dass man mit dem Wohnmobil bei richtiger Vorbereitung sehr wohl die große Freiheit erleben könne. Aber nur mit einem eigenen Fahrzeug, denn nur so hat man die Flexibilität, einfach loszufahren, wann man will und solange zu bleiben, wie es einem gefällt. Also beschlossen wir, der Sache eine zweite Chance zu geben. Denn Freiheit ist immer gut.

Die Wahl des Reisemobils

Wir machten uns auf die Suche und durchforsteten die einschlägigen Portale für gebrauchte Fahrzeuge. Es ist gar nicht so leicht, das passende Gefährt zu finden. Es gibt nämlich unendlich viele Möglichkeiten: vom einfachen Zelt über Wohnmobile und Wohnwagen in allen erdenklichen Formen bis zur Luxuswohnung auf Rädern, für die man einen Lkw-Führerschein braucht. Und eine Geldsumme, für die man sich ein Einfamilienhaus in attraktiver Stadtrandlage leisten könnte. Ich erlaube mir, einen kleinen Ausschnitt in den folgenden Bildern zu präsentieren.

Zelt mit Fahrrad
Die einfachste Art des Campens
Ente 2CV mit Anhänger
Passionierte Camper kommen mit minimalem Platz aus
Jeep mit Dachzelt
Dachzelt
Zelt auf Anhänger
Zelt auf Rädern
Van mit Hubdach
Leben auf kleinstem Raum
altmodischer Wohnwagen Anhänger
Für Nostalgiker
Miniatur Wohnwagen
Ein Wohnwagen muss nicht groß sein…
riesiger Wohnwagen Palace
…aber er kann riesig sein: Modell Palace
Eriba Wohnwagen
Modernes Retrodesign
Hanomag Wohnmobil
Hanomag Baujahr 1971 mit 50 PS
Vollintegriertes Wohnmobil
Vollintegrierte Königsklasse mit Außenfernseher, Minibar, Anhänger und Begleitfahrzeug
Großes Wohnmobil und kleines Auto mit Dachzelt
Größenvergleich
Premium Wohnwagen
So sieht die Premiumklasse aus
Dauercamper
Für die Ewigkeit gemacht – der Dauercamper

Es gibt auch Lösungen für Menschen, die nicht alleine campen wollen: der Zwölf-Personen-Gruppen-Reisebus. Hier bekommt man geführte Campingtouren mit Fahrer und striktem Zeitplan. Die Begriffe „Intimsphäre“ und „Komfort“ kann man für die Dauer der Reise aus seinem Vokabular streichen.

Daltus Gruppenreise mit dem Camper
Gruppen-Campen auf 0,75 Quadratmetern

Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man sich ein Fahrzeug individuell konfigurieren lassen. Beim folgenden Beispiel handelt es sich um einen Tatra Phoenix mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 20 Tonnen und einem 8×8-Antrieb für unwegsamstes Gelände. Gegen Aufpreis wird dieses handliche Kraftpaket mit einem Skyhook-Fahrwerk ausgestattet. Sollte man sich im Sand der Sahara doch einmal festfahren, wird von einem Satelliten ein Haken an einem Seil herabgelassen, mit dem das Fahrzeug auf die nächste Piste versetzt wird. Oder so ähnlich.

Phönix Tatra ausgebauter Lkw
Expeditionsfahrzeug

Dieses Fahrzeug ist vollautark mit einer 600 Liter fassenden Wasseraufbereitungsanlage und Solarstrom. Man kann damit Medikamente in entlegene Wüstenregionen Afrikas bringen oder eine Forschungsexpedition in den Hochebenen der Mongolei machen. Der schwäbische Besitzer nutzt sein Spielzeug allerdings nur für Fahrten über europäische Autobahnen und belegt auf französischen Campingplätzen zwei Parzellen. Dort fährt er seinen zehn Quadratmeter großen Balkon elektrisch aus und schaut von oben verächtlich auf das gemeine Volk herab. Für neugierige Frager, die sich erwartungsgemäß staunend vor seinem Hochsitz einfinden, hat er eine Sprinkleranlage installiert, mit der er seine Arroganz lautstark über den ganzen Platz versprüht. Sein Motto lautet: „Mier kenned hald iberall stande, mier send voll autarg“.

Dabei verkennt er, dass jeder VW-Bus mit entsprechender Ausstattung das viel besser kann. Der darf nämlich auch überall dort stehen, wo LKWs verboten sind, zum Beispiel in fast allen Urlaubsorten Europas. Aber es gibt ja auch ganz kuschelige LKW-Parkplätze an den Autobahnen.

Es darf ja jeder mit seinem mühsam geerbten Geld machen, was er will, aber sinnvoller wäre es gewesen, ein komfortables Campingfahrzeug zu kaufen und davor eine Informationstafel zu stellen: „Mier hend so vial Geld, dass mier uns au dodal sinnlose Sache leischde kenned!“

Nach langer Suche entschieden wir uns für einen 14 Jahre alten Hymervan, ein echtes Raumwunder, innen größer als außen. Auf sechs Metern Länge hatte das Hümerle alles dabei, was man so braucht: Kühlschrank, Kochnische, Toilette, Waschbecken, Dusche, Heizung, Fahrradträger, Markise und eine Solaranlage, mit der man auch mal ein paar Tage abseits der Zivilisation überlebt. Nur eine Rückfahrkamera war nicht installiert, aber ein erfahrener Fahrer braucht solchen Schnick-Schnack auch nicht.

Die erste Ausfahrt ins Allgäu

Bevor wir uns auf große Abenteuerfahrt begaben, machte ich ein Probewochenende auf einem Stellplatz in Kißlegg. Technikcheck. Außerdem muss ein Mann doch eine Beziehung zu seinem Fahrzeug aufbauen.

Nachdem ich unser gemietetes Wohnmobil damals beim Wasserbefüllen beinahe ertränkt hatte, ging ich es diesmal vorsichtig an. Ich kippte abends zehn Kanister einzeln in den Wassertank und überprüfte jedes Mal den Füllstand. Hundert Liter Fassungsvermögen, das sollte eine Weile reichen. Dachte ich.

Am nächsten Morgen ging mir beim Zähneputzen das Wasser aus. Das fand ich ziemlich seltsam, denn ich hatte nur einmal die Toilettenspülung betätigt und mir einen Kaffee gekocht. Ich fand zwar eine verdächtig feuchte Stelle unter dem Hümerle, aber kein Leck, also füllte ich den Tank unter den belustigten Blicken der Nachbarn wieder auf und machte eine gründliche Kontrolle. Alles dicht.

Am nächsten Morgen dasselbe Spiel – der Wassertank war leer. Die Lösung fand ich schließlich in der Bedienungsanleitung. Ein Frostwächter öffnet bei sieben Grad Celsius die Entlüftungsventile und entleert den kompletten Inhalt des Wassersystems. Ich dachte immer, Wasser gefriert bei null Grad, aber wer wird schon so kleinlich sein. Unbestritten können die Nächte im Allgäu im März ziemlich zapfig werden.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Wer diesen Spruch erfunden hat, war noch nie beim Campen. Hier steht und fällt das Gelingen mit dem Wetter. Freunde von mir waren einmal mit dem Wohnmobil drei Wochen lang in Schottland unterwegs, in denen es nur einmal für eine Stunde aufhörte, zu regnen. Danach heirateten sie, denn schlimmer kann es auch in der Ehe nicht kommen.

Mann sitzt frierend vor dem Wohnmobil
Camper frieren nicht. Sie genießen die frische Luft.

Nach bestandenem Probewochenende machten wir uns auf den Weg ins warme Südfrankreich. An der ersten Tankstelle nach der Grenze prüfte ich den Reifendruck, denn Sicherheit hat immer Vorrang. Beim Einsteigen kontrollierte ich, ob hinter uns alles frei ist und fuhr vorsichtig rückwärts. Solange, bis ein hässliches Geräusch und ein wütendes Hupen mich stoppte. Ich hatte einem französischen Kleinwagen mit unserem Fahrradträger zwei dekorative Rillen in den Lack seiner Motorhaube gefräst. Der Fahrer war wohl genau in dem Moment hinter uns gefahren, als ich den Motor startete.

Unfallgegner
Kontakt mit Einheimischen

Als ich Zuhause die Rückstufung der Versicherung sah, bestellte ich sofort eine Rückfahrkamera zum Nachrüsten.

Die Wahl des Standortes

Die Sternebewertung sagt nicht viel über einen Campingplatz aus. Viel wichtiger ist die Frage, wer den Platz bewertet hat. Wenn 80-jährige Dauercamper fünf Sterne vergeben, heißt das noch lange nicht, dass man sich dort wohl fühlen wird. Wir machten diese Erfahrung auf einem Platz, der fest in der Hand von Rentnern war, die sich hier wie Zugvögel zum Überwintern eingenistet hatten. Die SinnlosReisende prägte den Begriff „Freiland-Altenheim“. Beim Frühjahrsputz kommt dann der Bestatter und entsorgt die im Winter Verstorbenen.

Dauercamperstraße
Der Dauercamper definiert sich durch seinen Zaun

Es gibt aber auch herrlich gelegene Stellplätze, auf denen man die Ruhe in der Natur genießen kann. Man sollte allerdings genau prüfen, wo man sich zur Nachtruhe niederlässt, denn manchmal trügt der Schein.

Wohnmobil auf Hügel mit schöner Aussicht
Wir sind allein, allein…
Schöner Stellplatz an einem See
Manchmal entpuppt sich der ideale Stellplatz…
Stellplatz am See mit Badegästen
…am nächsten Morgen als ungeschickte Wahl

Der Camper und sein Hund

Ich habe nichts gegen Hunde. Aber gelegentlich haben Hunde etwas gegen mich. Als 14-Jähriger besserte ich mein Taschengeld mit dem Austragen von Werbeprospekten auf. Ich konnte bei zahlreichen Begegnungen meine Sprinttechnik so stark trainieren, dass ich im Hürdenlauf im Schulsport als Klassenbester abschnitt.

Mir liegt kein statistisch belastbares Zahlenmaterial vor, aber ich habe den starken Eindruck, dass es unter Campern überdurchschnittlich viele Hundebesitzer gibt. Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Tiere besonders gerne in einem engen Wohnmobil durch fremde Länder reisen. Wahrscheinlich ist es eher so, dass Hundebesitzer gerne mit dem Wohnmobil Urlaub machen, denn dabei sind Haustiere weniger problematisch als im Flugzeug oder im Hotel. Eigentlich wäre das überhaupt kein Problem, wenn nur die Hunde nicht so einen stark ausgeprägten Hang zur Revierverteidigung hätten. Und Manche sind einfach nur schlecht erzogen.

Ich war wie jeden Morgen noch leicht schlaftrunken auf dem Weg zu meinen Chi-Gong-Übungen am Strand, als hinter einer Hecke ein wütendes Knurren begann, das sich zu einem aggressiven Gebell steigerte. Dann wetzte eines dieser Tiere auf mich zu, für die man offiziell Hundesteuer bezahlen muss, die vom Erscheinungsbild aber eher unter die Kleintierverordnung fallen. Ein Yorkshire Terrier sprang an mir hoch. Er führte sich auf wie ein Berserker, Speichel spritzte auf meine Hose, Hysterie wäre stark untertrieben.

„Putin, Aus!“, schallte ein Kommando von der anderen Seite der Hecke aus dem Vorzelt eines Dauercampers. Putin ließ sich davon nicht beeindrucken und führte weiter seinen Veitstanz um mich herum auf. Ein Mann, der seinem Hund verblüffend ähnlich sah, kam hinter der Hecke hervor und beglückte mich mit dem Standardspruch aller Hundebesitzer: „Der macht nix, der will nur spielen“.

Yorkshire Terrier springt am Bein hoch
Putin will spielen

Währenddessen steigerte Putin sich in glühende Ekstase, seine Stimme überschlug sich. Auf der anderen Seite des Weges fühlte sich ein Schäferhund in seiner Ruhe gestört und stimmte in das cholerische Bellen ein, während er wild an seiner Kette zerrte.

Am Strand dauerte es eine ganze Weile, bis ich mit Hilfe von Atemübungen die Ruhe in meiner Mitte wiederfand. Einatmen – Ausatmen, sechs Mal in der Minute, gleichmäßige, tiefe Bauchatmung. Ich richtete die Achtsamkeit auf mein Energiezentrum, aber irgendwie funktionierte es diesmal nicht. Mein Atem wurde wieder schneller. Zumindest hörte ich ein viel zu schnelles Hecheln. Als ich etwas Warmes, Feuchtes an meiner Wade spürte, bemerkte ich Putin, der geifernd versuchte, mit meinem Schienbein Nachwuchs zu zeugen.

„Putin, Aus! Pfui!“ bellte sein Herrchen, nahm den Despoten an die Leine und zerrte ihn von mir weg. Ich versenkte mich wieder in die acht Brokatübungen, ließ den Kranich über die Wiese schreiten und die Pappel im Wind biegen.

Ich bin nicht nachtragend und kann Fehler leicht verzeihen. Schließlich passieren mir selbst ständig welche. Aber wenn zweimal der gleiche Fehler passiert, ärgere ich mich. Als ich auf dem Rückweg an dem Dauercamper vorbeikam, schoss schon wieder der perverse Kläffer um die Ecke und sprang an meinem Bein hoch.

Ich schwöre, es war ein Reflex, denn ich könnte niemals einem so süßen Tier absichtlich etwas Böses antun. Aber während mein Geist noch in meiner Mitte ruhte, bog sich meine Pappel im Wind und schleuderte Putin mit elegantem Schwung über die Hecke. Er landete direkt auf dem Schäferhund, der sich überhaupt nicht über diese Verletzung seiner Intimsphäre freute.

Schäferhund schläft im Schatten eines Wohnmobils
Bitte nicht stören!

Meine Botschaft an alle Hundebesitzer unter den Lesern ist leicht zu verstehen: egal wie niedlich ihr euer Haustier findet – die allermeisten Menschen mögen es überhaupt nicht, wenn fremde Hunde auf sie zurennen oder gar an ihnen hochspringen. Deshalb: entweder ihr erzieht euren Hund oder ihr nehmt ihn an die Leine! Und sammelt verdammt nochmal eure Hundehaufen ein! Denn der SinnlosReisende findet sie alle, mit geschlossenen Augen. Barfuß, beim Chi Gong.

So, das musste sein, jetzt fühle ich mich besser. Nun habe ich den Kopf frei für eine Ration sinnloses Alltagswissen, das dieser Blog immer bereitwillig zur Verfügung stellt: es gibt allein in Deutschland ungefähr 11 Millionen Hunde, die im Durchschnitt 120 Gramm Kot jeden Tag produzieren. Das ergibt 482 Millionen Liter Hundescheiße im Jahr und das reicht, um den Kölner Dom zuzukacken. Jedes Jahr aufs Neue.

Kölner Dom versinkt in einem Hundehaufen
So würde das ungefähr aussehen, falls dir die Fantasie fehlt…

Einparken – Drama in drei Akten


Hohen Unterhaltungswert bietet das Einparken der Wohnmobile auf den winzigen Parzellen der Campingplätze in Südfrankreich. Dort stehen krumm gewachsene Pinienbäume im Weg und erschwerend liegen die Stellplätze oft am Hang.

In der Regel übernimmt der Mann das heikle Einparkmanöver mit dem Achtmeter-Schlachtschiff. Nicht etwa weil er es besser könnte, nein, so kann man das nicht sagen. Sondern weil ein Mann tun muss, was ein Mann tun muss. Und so durfte ich entspannt in meinem Campingstuhl liegend mehrere Aufführungen in drei Akten erleben, die sich in ihrer Dramaturgie verblüffend ähnelten.

Erster Akt

Im ersten Akt springt die Wohnmobilistin aufgeregt flötend neben dem Gefährt her und versucht auf dem Weg von der Rezeption zum Stellplatz taktische Tipps zur Herangehensweise an den Mann zu bringen. Rückwärts von links oder besser vorwärts von der anderen Seite? Der von der staureichen Anreise genervte Kapitän ist aber längst im Tunnelmodus. Das Ziel vor Augen, blendet er alles Störende aus seiner Wahrnehmung aus und fokussiert auf das Einzige, was zählt. Jetzt wird eingelocht, der Ball versenkt, die Klappe zugemacht.

Während die Wohnmobilistin verzweifelt winkend auf sich aufmerksam macht, zirkelt der Held der Landstraße unbeirrt das 150.000€-Gefährt in die knapp bemessene Lücke. Während sie noch halblaut murmelt „Was machst du denn da wieder, so geht das doch nicht, was soll das denn jetzt wieder werden?“, steigt der Kutscher mit einem selbstzufriedenen Lächeln von seinem Bock herab, in Gedanken bereits bei einem kühlen Bier.

An diesem Punkt wäre theoretisch immer noch ein gutes Ende möglich. Aber nun folgt der zweite Akt, die Korrektur.

Zweiter Akt

Nach einer hitzigen Diskussion über den Lauf der Sonne und wandernde Schatten, Markise und Sitzplatz, Aussicht und Nachbarschaft steigt der Cowboy leicht verärgert wieder in den Sattel und beginnt mit dem Umparken. Cowgirl gibt diffuse Handzeichen und winkt, ruft Kommandos und läuft von rechts nach links und von vorn nach hinten. Meist wird der zweite Akt durch ein kleines Intermezzo aufgelockert, bei dem auch das Wohnmobil eine nicht unwichtige Nebenrolle spielt.

Intermezzo

Er: flucht leise vor sich hin

Sie: winkt zaghaft

Wohnmobil: der Motor heult im Leerlauf auf

Er: flucht lauter und legt ratschend einen Gang ein

Sie: winkt ungeduldiger

Wohnmobil: setzt sich widerwillig ruckelnd in Bewegung

Er: flucht laut

Sie: „Rudi, was willst du denn?“

Wohnmobil: der Kühlerlüfter schaltet sich pfeifend ein

Er: „Na hier so rein, rückwärts!“

Sie: „Und wo ist das Problem?“

Er: „Ich seh nix!“

Sie: „Aber ich winke doch dauernd!“

Er: „Aber ich seh dich nicht im Rückspiegel, du bist im toten Winkel!“

Sie: „Rudi, dann sag doch was!“

Er: „Sag ich doch. Stell dich mal so hin, dass ich dich sehe!“

Sie: „Ich bin hier drüben, aber jetzt seh ich vorne nichts mehr!“

Er: lässt die Kupplung kommen

Wohnmobil: ächzt in der angezogenen Handbremse, der Motor stirbt ab

Er: lässt den Motor wieder an

Wohnmobil: riecht nach verbranntem Kupplungsbelag

Sie: „So wird das nix!“

Er: „Was?“

Sie: „Du musst zurück!“

Wohnmobil: der Lüfter dreht auf höchster Stufe und macht einen Höllenlärm

Er: „Was sagst du? Ich versteh dich nicht!“

Sie: „RUDOPLPH!“

Er: „WAHAAAS?“

Sie:RUDOLPH!!!!

Er:VERDAMMT, WAS IST DENN JETZT SCHON WIEDER???“

Sie:DER BAUM!!!

Der zweite Akt endet meist mit einem doppelten Paukenschlag. Der eine ist ein schrilles „STOOOOP!!!“ aus dem Mund der Einweiserin. Der andere ist das hässliche Geräusch der Karosserie beim Kontakt mit einer Steinmauer, einem Holzzaun, einem Begrenzungsstein, einem Metallpfosten oder einem Baum.

Wohnmobil mit abgerissenem Seitenteil
Die meisten Bäume sind stärker als die Karosserie

Dritter Akt

Im dritten Akt wird der Schuldige gesucht. Große Emotionen. Jetzt entlädt sich der aufgestaute Frust aus vielen Ehejahren. Manche Beziehungen scheitern an diesem Punkt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wenn der Stop-Ruf vor dem hässlichen Geräusch kam, ist der Fahrer schuld, andernfalls hat die Einweiserin gepennt.

In seltenen Fällen fährt die Frau. Entweder weil sie keinen störenden Mann dabei hat, oder weil die Vollkaskoversicherung seinen Vertrag einseitig gekündigt hat. Diese Frauen parken in aller Regel, genau wie die SinnlosReisende, ganz unspektakulär und souverän ein.

Fazit nach einem Jahr mit dem Wohnmobil

Es ist tatsächlich richtig: mit dem eigenen Wohnmobil und mit etwas Erfahrung bei der Planung des Reiseziels kann man viel Freiheit erleben. Allerdings nur in der Nebensaison, denn auch Andere haben das schon gemerkt. Wir werden auch weiterhin den einen oder anderen Campingurlaub machen. Aber nicht länger als fünf Wochen am Stück. Denn in der engen Wohnzelle kann man sich mit der Zeit ganz schön auf den Sack gehen.

Zum Schluss möchte ich noch einige sinnlose Erfahrungen an interessierte Leser weitergeben. Hier sind…

Drei goldene Tipps für ein gelungenes Campingerlebnis

  1. Spann deine Wäscheleine immer auf 1,5 m Höhe. Du erkennst dann am nächsten Morgen die Mitcamper, die nachts auf dem Weg zum Toilettenhäuschen eine Abkürzung über deinen Stellplatz genommen haben an den roten Striemen am Hals. Ein Stolperdraht in Bodennähe erfüllt den gleichen Zweck, aber du kannst keine Wäsche daran aufhängen.
  2. Nimm immer ausreichend Toilettenpapier mit, denn auf vielen Campingplätzen Südeuropas ist dieser Luxus nicht inklusive. Wenn du erst nach erfolgreichem Geschäft bemerkst, dass es kein Klopapier gibt, bist du in einer wahrlich beschissenen Situation, aus der es keinen eleganten Ausweg gibt. Glaub mir!
  3. Zahlreiche Ratgeber erklären, wie man sein Reisemobil klapperfrei packt. Mein Tipp: vergiss es! Egal wie viel Mühe du dir gibst, irgendetwas klappert immer, und wenn es das Fahrrad der 80-Jährigen ist, die seit drei Tagen vermisst wird und die zuletzt in deinem toten Winkel beim Rechtsabbiegen gesehen wurde. Dreh lieber das Radio lauter und spar dir den Aufwand!
Avatar von Unbekannt

Autor: sinnlosreisen

Geschichten über die lustige Seite des Urlaubs

36 Kommentare zu „Sinnlos Campen für Fortgeschrittene“

  1. Danke für das Handbuch fürs mobile Wohnen. Da kommt ja allerhand Sinnvolles (und Nützliches) zusammen. Ganz, ganz früher hatte ich auch mal den Traum per Bulli nach Nepal – fand aber keinen, der mit wollte. Bin dann trotzdem gefahren, aber mit Rucksack und Bus und Bahn. So ist heute nicht mein größtes Problem der tolle Stellplatz am See, sondern ein Zimmer im HolidayHyatton mit gut bestückter Minibar und akzeptablem Whirlpool 🙂 Ich weiß, dekadent. Sei’s drum und ich freue mich auf weitere Abenteuerberichte!!!

    Gefällt 1 Person

      1. Glaub ich, die USA sind mit den Nationalparks ideal. Natürlich mache ich auch gern Urlaub mit fahrbarem Untersatz. Ausgerechnet Indien nehme ich davon aus, selbst fahren für mich dort der Horror. Mein Sohn hat sich an den Verkehr gewöhnt und fährt selber Auto, auch lange Strecken über Land.

        Gefällt 1 Person

  2. „Der schwäbische Besitzer“ Ein Schwabe und kein Daimler? Der Tatra mit seinem Zentralrohrrahmen ist technisch toll und wahrscheinlich preiswerter als so ziemlich alles aus Wörth, aber was ist da schiefgelaufen, das er keinen Stern fährt? Gut, vielleicht ist sein Alltagsauto ein Porsche.

    Gefällt 1 Person

  3. Großartig vielen Dank für die Aufheiterung kurz vor Jüterbog … das ist hier auch dringend nötig.

    Ich spiele auch ab und zu mit dem Gedanken and so eine rollende Ferienwohnung.
    Aber ich nehme noch einen Laubbläser mit und einen 10-flammigen Premium-Gas-Grill. Hauptsache gut equipped.

    Like

  4. „Der darf nämlich auch überall dort stehen, wo LKWs verboten sind, zum Beispiel in fast allen Urlaubsorten und Nationalparks Europas.“ Das ist leider nicht richtig. Mit dem VW Bus darf man in National Parks und Naturschutzgebieten auch nicht stehen. Da ist campen nämlich verboten 🙂
    Wie schön, dass ihr nun auch Gefallen daran gefunden habt. Die Nebensaison ist ehrlich gesagt auch die schönste. Und die überdurchschnittlich vielen HundebesitzerInnen habe ich auch schon beobachtet 😀

    Gefällt 1 Person

  5. Die Fotos von den verschiedenen Campingmodellen finde ich sehr interessant. Die Dachzelte scheinen eine Dille in Deutschland zu sein; in Dänemark sind die nicht so ausgebreitet, aber ich finde sie ansprechend, man liegt dann eben nicht auf dem Boden. Meine Bedenken sind dann eher, ob das Autodach das aushält.
    Bei einer Camping-Ausstellung haben wir einmal ein zweistöckiges Wohnmobil gesehen, dazu noch mit Dachterrasse. Das war total witzig, wenn auch unpraktisch, eher Marke Lastwagen, und zwar einem Lastwagen, der nicht unter allen Brücken durch passt.

    Wir haben auf einem Campingplatz, wo wir ein ganzes Jahr waren, wegen des Arbeitsplatzes meines Mannes, mehrere Dauercamper getroffen. Die meisten fanden das Leben auf dem Campingplatz einfacher, minimalistischer, und das war, was sie wollten. Ein Ehepaar fand besonders die Idee des jederzeit Aufbrechen Könnens attraktiv. Aber wenn der Wagen eine bestimmte Länge überschreitet ist man eben doch nicht so jederzeit aufbruchbereit, besonders dann nicht, wenn man eine feste Terrasse davorgebaut hat. 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Ich fand die Dachzelte auch faszinierend, vor allem, weil die sehr platzsparend auf der Fahrt sind. Bin nur nicht sicher, ob ich dann nachts im Dunkeln da runter klettern möchte, wenn das Toilettenhäuschen ruft.
      Die Motive der Dauercamper sind auch sehr interessant. Freiheit ist eben, wenn man könnte, auch wenn man es dann doch nicht macht.

      Gefällt 1 Person

  6. Danke für diesen humoristischen Beitrag 😁 Du kannst bestimmt besser schreiben als parken – egal…
    Aber die USA Reise solltet Ihr auf jeden Fall machen. Alles ist auf dem Platz viel größer und entspannter. Natürlich auch außerhalb der Saison. Die Bilder die wir vom Roosevelt Lake haben, sind genau wie die „Werbefotos“ auf dem schönen ersten Teil Deines Beitrags…
    Die Route 66 entlang sind viele Seen und auch ein Canyon 😉
    Besten Gruß…

    Gefällt 1 Person

  7. Das Wohnmobil. Ich hätte nicht gedacht, dass ihr den Weg der großen Freiheit noch einmal beschreiten werdet. Hier ist Können gefragt, Geduld und die Liebe zum Scheitern. Doch der Weg winkt mit großen Abenteuern. Begegnungen mit wilden, rolligen Tieren zum Beispiel. Ach wie schön, dass das Camperleben einen jeden Tag aufs Neue prüft 😉 Bis auf die unerfreulichen Zwischenfälle mit Hunden und Parken, wie gefällt es euch bis jetzt?

    Gefällt 1 Person

    1. Höre ich da eine leise Ironie aus deinen Worten raus?
      Die Liebe zum Scheitern haben wir noch nicht verspürt, kommt vielleicht noch. Wie überall gibt es auch beim Wohnmobil Licht und Schatten. Wir hatten schreckliche Erlebnisse im Freiland-Altenheim und relaxte Tage am Strand in entspannter Atmosphäre. Und die Flexibilität ist echt ein Vorteil; wenn es einem irgendwo gefällt, oder man keinen Bock mehr auf Fahren hat, kann man relativ unkompliziert reagieren. Man hat ja alles dabei.

      Gefällt 1 Person

      1. Ja, da war eine leichte Ironie, ich muss dabei an meine eigenen Erfahrungen denken 🙂 Schön, dass es euch gefällt, kommt bei uns vielleicht noch. Wir wollen es wieder probieren, dann allerdings mit einem Wohnanhänger (für mehr Flexibilität und so…). Mal sehen, wie es uns dann gefällt 😉

        Gefällt 1 Person

  8. Ha! Auch beim zweiten Lesen dieses Artikels habe ich schallend gelacht! Nein, nicht weil ich beim ersten Lesen vor ein paar Wochen nicht alles verstanden oder bis jetzt schon wieder vergessen habe. Nee, ich wollte einfach noch einmal ein sonntägliches Lesevergnügen haben – und außerdem hatte ich beim letzten Mal vor lauter Lachen das Kommentieren vergessen. Erschwerend kam seinerzeit dazu, dass mich die ewige Sonne Gran Canarias erfolgreich nach draußen lockte. Doch nun, im feuchtkalten Berliner Winter, drohen derlei Gefahren eher weniger.

    Auch wenn mich diese vielversprechende Fortsetzung deines damaligen Erstlings-Dramas als Camping-Novize wirklich sehr angesprochen und unterhalten hat, werde ich sicher trotzdem keine begeisterte Camperin. Die Leute, die Hunde, der sehr überschaubare Komfort, der noch überschaubarere Platz in einer Blechbüchse, auch wenn es ein fetteres Teil ist als ein mickriges Dachzelt: nicht meine Welt. Die Freiheit, nach Lust und Laune zu bleiben oder weiterzureisen, funktioniert ja auch mit dem Auto und einem Obdach in FeWo oder Hotel. Aber ich kann sehr gut nachvollziehen, dass eure Erfahrungen mit dem eigenen Fahrzeug deutlich positiver waren als mit der gemieteten Variante. So konntet ihr euer Gefährt und seine Möglichkeiten, Macken und Grenzen besser kennenlernen. Und last but not least hast du ja eine souveräne Einparkerin an deiner Seite, die somit manches Unglück, aber dann leider auch einen schönen Kontakt mit den Einheimischen verhindert 😁.

    Für eine Tour durch die USA kann es in der Tat eine gute Variante sein, so zu reisen. Statt enger Altstadtgassen, kleinen Stellplätzen und voller Straßen und Autobahnen wartet auf euch dort die große Weite und Breite mit schier endlosem Platz. Bin schon gespannt, wie eure nächsten Camper-Abenteuer ausgehen werden. Vielen Dank für diesen lehrreichen und unterhaltsamen Einblick in die WoMo-Welt!

    Gefällt 1 Person

    1. Die SinnlosReisende parkt sehr routiniert ein, nur dass da keine Missverständnisse aufkommen! Klar, so ein Blechschaden ist die ideale Kontaktaufnahme mit Einheimischen 😌. Wir hatten hinterher auch noch eine kleine Brieffreundschaft über die Versicherungen.
      Wir haben übrigens gestern auch einen Flug nach Gran Canaria für Januar gebucht. Klimaflucht. Und nächstes Jahr vielleicht durch die USA mit dem Wohnmobil, wer weiß, wer weiß?

      Gefällt 1 Person

  9. Was für ein Vergnügen ! 😊
    Ich habe trotz deiner Warnung beim Fortgeschrittenen-Kapitel begonnen – und sitze eine Viertelstunde später immer noch vor meinem eigenen Wohnmobilchen in Gallipoli/Apulien – mit Tränen in den Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht ! Hab Dank für die Freude und für den besten Blogbeitrag aller Zeiten ! Goldmedaille !

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, danke für die Komplimente. Mission completed, könnte ich sagen. Wenn es mir gelingt, ab und zu Menschen zum Lachen zu bringen, kann ich zufrieden ins Bett gehen. Ist mein bescheidener Beitrag zur Verbesserung der Welt (mehr kann ich nicht) 😉

      Like

  10. Sehr schön. Wobei natürlich klar sein muß, in unseren VW-Bus, da ist alles noch enger, passen außer zwei Menschen auch noch zwei Hunde (na ja, der Dackel zählt da nur halb). Weshalb ich bei dem großen Haufen nachfrage: Wie viel kacken die (auch auf Campingplätzen häufigen und nicht steuerpflichtigen) Katzen? Die mehr als halbzahmen Enten, Gänse, Schwäne? Die übrigens bös zwischen können! Außer, der Hund der einen begleitet ist groß genug… Und natürlich die über allem stehenden Zweibeiner selbst. Unmengen, ja, genau.

    Aber es ist ja wahr. Die wenig erbauliche, doch dafür nützliche Plastiktüte (die Welt ist verrückt, ich weiß. Plastik statt Scheiße. Na, an was davon wird die Welt wohl eher zugrunde gehen?) ist in jeder Hose, ach was, in praktisch jedem Kleidungsstück, das über Taschen verfügt, die Hunde auf (gewissen) Gehorsam trainiert und die Leine dabei, das ist schon notwendig, sonst hat man ständig solche erheiternden Begegnungen. Etwa mit einem Beagle, der sich als Wachhung gebärdete, als wir vom Hundestrand zurückkamen (das war in Kroatien und damals war der Bus ein ganz gewöhnlicher – Sitze raus, Matratze rein, Campingfahrzeug fertig!). Seine Wegelagerei war mutig genug, er meinte, den Dackel bedrohen zu können, was schon verrückt genug ist, wenn man Dackel kennt – aber dann bog die Große ums Eck und hast du nicht gesehen war der Beagle weg! Sehr vernünftig.

    Hier vielleicht doch keine Hunde oder Hunde – Campinggeschichten mehr, obwohl es lustige gibt. Aber wir wollen es ja mit der Desensiblisierung nicht gleich zu weit treiben.

    Lieber von den großartigen Erlebnissen mit dem recht neuen (doch, gebraucht ist er schon, aber der stand einige Zeit rum und hatte keine 40000 drauf!) Bus und den gewieften, buserfahrenden Fahrern. Solche Rangierabenteuer kann man selbst mit dem kleinen, grad mal PKW – Maße, ist ja auch einer, Bussle haben. Da doch jemand mit dem Stellplatz bzw. mit der Ausrichtung nicht zufrieden ist. Und dann geht das los, nochmal raus, rein, beim nächsten Mal festgestellt, dass das doch nicht günstig war, wieder anders – Vorsicht, da steckt noch ein Zelthering von der Markisenverspannung!

    Und dann fängt in dem doch überaus kompakten, handlichen Gefährt die Sucherei an. Nach diesem und jenem. „Du hast viel zu viel mitgenommen!“ „Braucht man. Möglicherweise.“ „Wo ist…?“ „Keine Ahnung, das wolltest doch du!“ Aber das brauche ich keinem Camper, egal ob Zelt oder Sattelschlepper, erzählen. Ich frage mich ja, wie viele Expeditionen aus solchen Gründen und nicht aus denen in den abenteuerlichen Berichten vermerkten scheiterten.

    Gefällt 1 Person

    1. Entengrütze ist fast so unangenehm wie Hundehäufchen, wenn man barfuß reintritt, das stimmt. Allerdings bellen Enten eher selten unschuldige Passanten an, haben aber als Haustier wohl trotzdem wenig Eignung.
      Gibt es diese Tütchen nicht in verrottbarer Variante? Wäre mal eine Idee, falls nicht.

      Und ja, auch der erfahrenste Camper muss manchmal umparken, beispielsweise wenn sich herausstellt, dass der Eingang direkt über einem Ameisenhaufen liegt.

      Like

      1. Die Enten nicht. Aber Rom wurde nicht von seinen Hunden, sondern seinen Gänsen gerettet… Das können ganz schöne Biester sein, von Schwänen zu schweigen!
        Und verrottbare Tütchen gibts. So verrottbar wie andere kompostierbare Plastikteile. Also im Nu zu Mikroplastik zerfallend und dann nicht mehr interessant, nicht wahr! Nein danke, dann sollen sie lieber die Kacke verbrennen. Das hat zumindest eine lange kulturelle Tradition.

        Zum Glück werden meine Hunde zumeist eher begeistert begrüßt (man muß die Hunde vor tierlieben Menschen und kontaktfreudigen Kindern sowieso schützen), die beiden freuen sich zumdem über jedwede menschliche Zuwendung. Ein bißchen zu sehr. Besonders der alte Dackel. Der auch komplettes Unverständnis zeigt, wenn ihn Mensch nicht ebenso mag wie er diese Gattung (das ist, das gebe ich zu, nicht unbedingt dackeltypisch. Sonst ist er nomral. Er liebt auch alle Hündinnen, alles andere ist entweder Feind oder Beute).

        Gefällt 1 Person

Hinterlasse eine Antwort zu sinnlosreisen Antwort abbrechen