USA 9: San Francisco

In Monterey bewundern die SinnlosReisenden ein Meisterstück des Kapitalismus und in San Francisco lüften sie das Geheimnis der Glückskekse.

Unsere Reise führte uns weiter an der Pazifikküste nach Norden. Bevor wir San Francisco erreichten, machten wir noch einen Zwischenhalt.

Monterey

Zwischen Monterey und Carmel by the Sea liegt eine der schönsten Gegenden am Pazifik, der Pebble Beach. Felsige Abschnitte wechseln sich mit Sandstränden ab, die Vegetation ist überwältigend und vor der Küste tummeln sich Vögel und Seehunde auf kleinen Inseln. Hier steht auch das bekannteste Fotomotiv der Region, Lone Cypress, eine Zypresse, die seit über 250 Jahren fotogen auf einem einsamen Felsen dem Wetter trotzt.

Lone Cypress
Lone Cypress
Vegetation im 17-Mile Drive
Üppige Vegetation

Hier kann man ein Meisterstück des amerikanischen Kapitalismus bewundern: den 17-Mile Drive. Die Pebble Beach Company hatte schon vor über Hundert Jahren ein riesiges Strandareal aufgekauft und baute darauf ein Resort, Spas, Edelrestaurants, Golf- und Tennisplätze sowie etliche Luxusvillen, die von Milliardären bewohnt werden. Dann stellten sie ein Kassenhäuschen auf und verlangten eine Gebühr von 11 $ für die Benutzung ihrer Anliegerstraße. Und als Sahnehäubchen ließ sich die Firma die Lone Cypress als geschützte Marke eintragen. Wer in den USA ein Bild mit dem Baum verkauft, muss Lizenzgebühren bezahlen oder mit einer Strafe von 100.000 $ rechnen. Clever, nicht wahr?

Vater und Sohn
Mein Sohn, jeden Morgen steht ein Idiot auf, dem du sein Geld abnehmen kannst!

Aber das Schöne am Kapitalismus ist, dass uns Niemand zum Mitmachen zwingen kann. Direkt neben dem 17-Mile Drive ist die Küste genauso schön, aber kostenlos, wie das bei Küsten eigentlich üblich ist.

Very Lone Cypress
Genau so einsam, aber frei zugänglich

Vor einigen Jahrzehnten wurden im Perkins Park als Schutz vor der Küstenerosion Ice Plants gepflanzt, die aus Südafrika importiert wurden. Heute sind die pinkfarbenen Blütenteppiche eine echte Attraktion. Und es scheint zu funktionieren, denn die Küste ist immer noch da.

Blütenteppich im Perkins Park
Perkins Park

Monterey bietet ausgezeichnete Wander- und Radwege entlang der Küste. Aber Vorsicht, die Beschilderung ist manchmal etwas irreführend!

Schild Fahrrad Foßgänger
Das ist eine Falle!

In der nährstoffreichen Bucht von Monterey machen zahlreiche Wale einen Zwischenstop, bevor sie weiter Richtung Norden ziehen. Sie sind hier so zahlreich, dass sie in den Parks wie Maulwürfe aus den Wiesen brechen. Lästig.

Wale im Park
Wale im Park…
Wal in Monterey
…und im Meer

San Francisco

Wir wollten auf keinen Fall mit dem Mietwagen in den Straßen von San Francisco herumirren, daher hatten wir eine Rückgabestation direkt neben unserem Hotel gewählt. Davor besuchten wir aber noch den einzigen Ort in der Stadt, den man nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht: Twin Peaks mit seiner fantastischen Aussicht.

Blick auf San Francisco vom Twin Peaks
Blick von den Twin Peaks

Irgendwo mitten in dem Gewimmel von Hochhäusern liegt der Union Square. Und direkt daneben hatten wir unser Hotel gebucht.

Union Square
Union Square: Im Herzen der Stadt
Wolkenkratzer
Room with a View (leider nicht unser Hotel)
Wolkenkratzer zwischen zwei Gebäuden
Eingequetscht

Kreatives Handwerk

Es ist erstaunlich, wie viele unterschiedliche Systeme von Wasserarmaturen es in amerikanischen Hotels gibt. Sie funktionieren immer anders und oft nicht sehr intuitiv. Da die Brauseköpfe meist fest in der Wand verankert sind, steht man sofort unter dem Wasserstrahl, während man noch versucht, die Funktionsweise der Hebel zu verstehen. Man hört immer wieder gellende Schreie der anderen Hotelgäste, wenn sie sich verbrühen oder mit eiskaltem Wasser schockfrosten.

Die Armatur im Bild unten war eigentlich ganz simpel: der obere Hebel dient zur Einstellung der Wassermenge, der Untere regelt die Temperatur. Einziger Schönheitsfehler: der Temperaturhebel wurde von der Schwerkraft ständig von warm auf kalt gedreht. Wechselduschen.

Wasserhahn
Duscharmatur

Generell scheinen die Handwerker in Amerika weniger Wert auf Standards und Normung zu legen als auf Kreativität.

Armaturen
Der Klempner war da

Die Straßen von San Francisco

San Francisco wurde auf einem hügeligen Land gebaut. Weil das Stadtplanungsamt in Amerika die Straßen gerne in rechtwinkligem Raster anlegt, gerieten manche Straßen zwangsläufig ziemlich steil. Das macht aus einem Spaziergang einen kleinen Workout und Parken wird hier zu einer Kunstform.

Steile Straße
Zu Fuß unterwegs
Blick auf steile Straße von oben
Kaum ist man oben, geht es wieder runter
Parken eng
Mutig eingeparkt

Die Lombard Street ist so steil, dass sie ausnahmsweise durch acht Haarnadelkurven entschärft wurde. Zwischen den Kurven wurden wunderschöne Gärten angelegt. Diese angeblich krummste Straße der Welt zieht zum Leidwesen der Anwohner Millionen Besucher an, die einen Dauerstau verursachen.

Lombard Street
Lombard Street

Bei diesen herausfordernden Bedingungen für Autofahrer ist es vielleicht kein Zufall, dass immer mehr Menschen auf das eigene Fahrzeug verzichten und sich lieber von einem autonomen Auto fahren lassen. Beim ersten Mal war es schon ein bisschen gruselig, als wir so ein fahrerloses Gefährt im Großstadt-Verkehr mitschwimmen sahen. Aber die Unfallstatistik spricht eindeutig für die selbstfahrenden Autos. Und wir konnten uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass die Dinger auch unübersichtliche Kreuzungen hervorragend meistern. Schau selbst:

Autonomes Fahrzeug am Zebrastreifen

Am besten nimmt man in San Francisco die öffentlichen Busse und Bahnen. Die historischen Cable Cars werden von unter den Schienen verlegten Kabeln über die Hügel gezogen. Ein Bremser kuppelt den Waggon an das Zugseil an und wieder ab und bremst für verwirrte Touristen, die sich auf die Schienen verirren.

Historisches Cable Car in San Francisco
Historisches Cable Car
Cable car auf steiler Straße in San Francisco
Mit der Bahn über den Berg

Es spricht einiges gegen die Benutzung der Cable Cars: sie sind alt, unpünktlich, unbequem, zugig, laut, teuer und man muss teilweise bis zu einer Stunde anstehen. Für die Cable Cars spricht nur eines: man muss es einfach mal gemacht haben. Eine Einzelfahrt im Cable Car kostet stolze 8 $, während man für 5 $ eine Tageskarte für alle anderen Öffis bekommt. Und die sind teilweise auch ziemlich stylish.

Historische Straßenbahn in San Francisco
Ab geht die Post
Historische Straßenbahn in San Francisco
Schnittig
Historische Straßenbahn in San Francisco
Minz-Express

Die Straßenbahnen haben an jedem Sitzplatz eine Kurbel, mit der man das Fenster öffnen kann und einen Seilzug, mit dem man dem Fahrer seinen Haltewunsch signalisiert.

Innenraum Historische Straßenbahn in San Francisco
Innenleben

Wir fuhren gleich mal an die Uferpromenade und spazierten zum Fisherman’s Wharf.

Fisherman’s Wharf

Auf dem Pier 39 findet man alle möglichen Shops und Restaurants. Die Gegend ist vom Wasser her allerdings fest in der Hand der Seelöwen.

Fishermans Wharf
Pier 39
Seelöwen am Pier 39
Im Hafenbecken
Seelöwen
Gemütlich

Boudin Bakery ist eine traditionelle Sauerteigbäckerei, die neben dem Verkauf von Backwaren aller Art auch einen Showroom bietet. Hier werden Spezialaufträge publikumswirksam produziert.

Boudin Bakery bäckt Krokodil
Boudin Bakery

Musée Mécanique

Im Hafenviertel befindet sich in einem unscheinbaren Schuppen ein kleines Juwel: das mechanische Museum mit historischen Unterhaltungs- und Spielautomaten. Die meisten Automaten funktionieren noch und man kann mit einer Handvoll Vierteldollar-Münzen eine kleine Zeitreise machen. Neben etlichen Klassikern aus meiner eigenen Jugendzeit wie Donkey Kong, Tetris oder diversen Flipperautomaten gibt es hier auch richtig alte Werke zu sehen.

Antike Spielautomaten
Unterhaltung noch ohne Elektronik
Alter Spielautomat
Hilfloser Vater mit ungezogenem Kind
Singende Cowboys
Triggerwarnung: die Cowboys singen politisch unkorrekte Sauflieder
Nichts für schwache Nerven: die Hinrichtung

Aber das Schwierigste aller Spiele ist gleichzeitig das Simpelste. Ich verrate dir nicht, was ich getan habe:

Do not push this button
Auf gar keinen Fall!

Abends im Hotel zappte ich durch die Fernsehkanäle, die fast nur aus Werbung bestanden. Ich blieb beim Weather Channel hängen, wo ein besorgter Moderator über den subtropischen Sturm Alberto sprach, der gerade von Kuba nach Florida wanderte. Experten diskutierten über die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Sturm sich auf dem Weg über den Golf von Mexico zu einem Hurrikan entwickeln könnte. Warum mich das Wetter in 5.000 Kilometer Entfernung interessierte? Weil unser nächster Zwischenstop in Florida geplant war. Deshalb.

Die Stadt der Brücken

San Francisco wird auf drei Seiten vom Wasser umschlossen. Kein Wunder, dass sich hier die Brückenbauer mit beeindruckenden Konstruktionen ausgetobt haben.

Richmond San Rafael Bridge
Richmond Bridge
Oakland Bay Bridge
Bay Bridge

Der kalte Pazifik treibt auch im Sommer immer wieder Nebelbänke über die Golden Gate Bridge. Deshalb sollte man bei sonnigem Wetter unbedingt sofort seine Chance nutzen, wenn man die Mutter aller Brücken sehen will. Eine halbe Stunde später kann es schon zu spät sein.

Golden Gate Bridge im Nebel
Verschleiert
Golden Gate Bridge
Golden Gate Bridge

Chinatown

Etwa 100.000 chinesisch-stämmige Einwohner bilden das größte chinesische Viertel außerhalb Asiens. Wenn man zufällig hier hineinstolpert, bemerkt man zuerst die Wandmalereien, dann die chinesische Schrift und die Lampions. In manchen Läden fühlt man sich wie in Asien: man ahnt nicht einmal, was die Lebensmittel in den Körben sein könnten oder wie man sie zubereitet. Natürlich gibt es auch die ganze Fülle an chinesischen Billigimporten für Touristen.

Drache auf Wand in China Town San Francisco
Tigerdrache
Chinatown San Francisco
Ziemlich chinesisch
Glückskatzen winken
Fachgeschäft für Glückskatzen
Umzug der chinesischen Community

Hast du dich schon mal gefragt, wie die Zettel in die Glückskekse kommen? Mit diesen extrem hilfreichen Sprüchen wie:

„Die beste Zeit ist JETZT!“

oder

„Falls du auf ein Zeichen gewartet hast: HIER ist es!“

Ist es Zufall, wenn die Bedienung dir lächelnd einen Keks reicht? Und du beim Bezahlen diese „alte chinesische Weisheit“ liest:

Wer großes Trinkgeld gibt, findet großes Glück in der Liebe!

Der Glückskeks wurde übrigens in San Francisco von einem Japaner erfunden und von chinesischen Restaurants übernommen. Er breitete sich von dort auf die ganze Welt aus und wurde in den 1990er Jahren erstmals nach China exportiert, wo er bis dahin völlig unbekannt war.

In der Golden Gate Fortune Cookie Company kann man bei der traditionellen Produktion zuschauen. Sobald der Keks frisch aus dem Backofen kommt und solange der Teig noch elastisch ist, legt die chinesische Glücksfee den Zettel ein und verschließt den Keks über einem gebogenen Metallhorn. Ein mühsames Geschäft, das inzwischen vollautomatisch in Fabriken erledigt wird.

Produktion von Glückskeksen
Golden Gate Fortune Cookie Company

Gegen ein kleines Trinkgeld kann man hier eine individuelle Botschaft für den geschätzten Empfänger einbauen lassen, zum Beispiel:

Du bist nicht dumm, du hast nur Pech beim Denken!

Flower Power in Haight-Ashbury

Im Frühstücksfernsehen hampelte ein aufgeregter Reporter am Strand von Pensacola, Florida herum, wo der Landfall des Sturms Alberto erwartet wurde. Er konnte im starken Wind kaum seinen Regenschirm und das Mikrofon halten. Im Hintergrund liefen Filmschnipsel mit umstürzenden Bäumen und Autos, die von den Fluten durch eine Kleinstadt gespült wurden. Apokalypse pur.

Eigenartigerweise baute hinter dem Reporter eine Familie mit kleinen Kindern total entspannt eine Sandburg, ganz ohne Wind. Dann fiel mir auf, dass die Filmschnipsel aus dem Vorjahr stammten. Beim Weather Channel hatte wohl Jemand erkannt, dass die Einschaltquoten durch Katastrophen besser wurden.

Auf dem Weg in den legendären Stadtteil der Hippies kamen wir am Alamo Square Park vorbei. Hier posieren die Painted Ladies, eine Reihe pastellfarbener viktorianischer Häuser vor der Skyline von San Francisco.

Painted Ladies in San Francisco
Painted Ladies 1
Zwei betagte Damen in Leopardenlook
Painted Ladies 2

Östlich des Golden Gate Parks liegt das Viertel Haight-Ashbury, wo in den späten Sechzigerjahren die Flower-Power-Bewegung entstand. Heute erinnert die Gegend an ein Hippie-Freiluftmuseum, in dem nur wenige bunte Läden in den viktorianischen Häusern überlebt haben.

Gebäude in der Masonic Street San Francisco
Häuser in Haight-Ashbury
Shop in der Haight Street San Francisco
Bunte Haight Street
Gebäude in der Haight Street San Francisco
Spirituelle Erfahrungen mit Aliens

Ich kann mich noch sehr gut an den Summer of Love im Jahr 1967 erinnern. An das tolle Gefühl, mit den Anderen auf dem Boden im Kreis zu sitzen und bei etwas Großem dabei zu sein. Aus dem Nichts erklang eine Gitarre und wir sangen gemeinsam, obwohl die meisten den Text nicht kannten. Aber das war egal, mitmachen war alles. Es war einfach nur eine geile Zeit, damals, als ich mit drei Jahren in den Kindergarten St. Agnes aufgenommen wurde!

Aber mal im Ernst – ich wäre wirklich gern dabei gewesen. Man atmet beim Schlendern durch die Straßen den Duft der Geschichte. Noch heute weht ein Hauch von Marihuana durch die Gassen und an mancher Wand steht eine sprirituelle Botschaft.

Listen to this Wall
Genau hinhören!

Wenn du nichts hörst, geh zum Ohrenarzt! Wenn du etwas hörst, nimm dir einen Psychiater! Falls du nur ein Rauschen hörst, könnte es auch am Unterzucker liegen. Dagegen hilft die Ghirardelli Chocolate Experience, seit 1852 einer der ältesten Schokoladenhersteller Amerikas mit einer Auswahl, der ein SinnlosReisender nicht widerstehen kann.

Ghiradelli Chocolate Experience
Die Ghirardelli Chocolate Experience

Und so endet unser Trip an der West Coast im süßen Schokoladen-Delirium. Im nächsten Beitrag will ich berichten, was wir in Florida erlebt haben. Stay tuned!

P.S.: Sturm Alberto hatte inzwischen die Westküste von Florida erreicht und schaffte es doch nicht, die Karriereleiter zum Hurrikan emporzusteigen.

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Autor: sinnlosreisen

Geschichten über die lustige Seite des Urlaubs

13 Kommentare zu „USA 9: San Francisco“

  1. 1982 war oben, Titelfotoblick zur Brücke( im Video unten) , noch ein Zeltplatz. Offiziell. Und streng offiziell war auch der Wind. Drachenflug hätte geklappt, Zelt über die Kuppe zum Strand gebracht, da ging Zelten. (Was so’n Ami ja bekloppt findet) Fast offiziell, damals, als von den Amis noch das Visa auf Lebenszeit gab. Ob es noch gültig war, als fast neutrale CCCP Vermerke im Pass drin waren, wurde nicht getestet. Wird auch nicht mehr.
    Ohne Fotonachbearbeitung:

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    1. So eine Diashow ist eigentlich auch eine gute Idee. Man sieht den Bildern den Charme der Achtzigerjahre an.

      Ob die heute noch wissen, was CCCP bedeutet hat? Ich würde es jedenfalls nicht ausprobieren. Neuerdings gibt es ja wohl Überlegungen, ob man beim ESTA-Antrag seine DNA hochladen muss. Ich frag mich nur, wie das praktisch gehen soll.

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  2. S.F. ist wirklich eine eigene US-Reise wert, schon wegen der Topographie der Stadt! In dem spitzwinkligen Hotel habe ich übrigens vor 20 Jahren gewohnt. Chinatown ist tatsächlich ein „Stück China“… Vielleicht kann man ab 2029 die USA wieder besuchen, in der (zugegeben verzweifelten) Hoffnung „Alles wird wieder gut“. Gruß Reiner

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    1. Was für ein Zufall mit dem Hotel 😃.

      Ja, San Francisco ist auch eine der ganz wenigen Großstädte weltweit, in denen ich mir vorstellen könnte, länger zu leben. Also, wenn es denn unbedingt eine Großstadt sein muss.

      Wegen Reisen ab 2029: ich bin ja eigentlich Optimist, aber in diesem Fall bin ich sehr skeptisch. Ich befürchte irreparable Schäden. Aber mal sehen.

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  3. Der Turn von den Hippies zum Kindergarten ist grandios. Ich wollte such immer mit Scott Mc Kenzie mit ein paar Blumen im Haar tragen, wenn ich nach San Francisco gehe. Es wurde dann Mainz und das „Open Ohr Festival“. Hauptsache ein Sommer der Liebe.

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    1. 😂😂😂

      Wir armen Deutschen konnten nur aus der Ferne schmachten und von Kalifornien träumen. Bei uns in Friedrichshafen gab es dann auch ein „umsonst & draußen“-Festival, aber das war natürlich nur eine lahme Kopie von Woodstock auf Schwäbisch. Aber geil war es trotzdem…

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  4. @Monterrey/Pebble Beach/17-Mile Drive: das hast du gut auf den Punkt gebracht. Schlau gemacht und irgendwie dreist! Toll ist die Gegend trotzdem, und es gibt ja auch eine Alternativstrecke.

    San Francisco geht immer! Toller Beitrag, der viele Erinnerungen bei mir weckt. Genialer Schachzug übrigens, wie du den Brückenschlag vom summer of love zu deiner Kindergartenzeit hinbekommen hast. Habe schallend gelacht 🤣! @Armaturen in Hotels: die sind echt schmerzensgeldwürdig! Auch ich bin da schon fluchend gescheitert. Danke für den Museumstipp! Die Hinrichtung (aber nicht nur die) ist ja wirklich unterhaltsam. Werde ich mir merken fürs nächste Mal 😁.

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    1. Stimmt, in Monterey gibt es zum Glück genügend frei zugängliche Küstenabschnitte, die sehr schön sind. Selbst schuld, wenn man dafür Eintritt bezahlt.

      Tja, um den Summer of love zu erleben, war ich einfach noch zu jung. Wirklich schade.

      Und das Musée Mecanique ist absolut sehenswert. Schon die Tatsache, dass der Eintritt frei ist, sticht bei Schwaben jedes Argument. Aber man bezahlt dann gerne etliche Quarter Dollar, um an den tollen historischen Maschinen zu spielen.

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  5. Die Wasserarmaturen sind da echt der Hammer. Ich glaube, meine Verzweiflungsschreie würden gellend von den Wänden hallen, und dann würde ich den Scheiß von der Wand treten 🙂 Oder auf kalt stellen. Ist dann eh egal.

    Ansonsten, schöne Küsten, faszinierende Brücken, tolle Landschaften. Und die Seelöwen, die Seelöwen… die ewigen Mitstreiter um den Handtuchplatz 😉

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