USA 8: Kalifornien

Die SinnlosReisenden erkunden das Hinterland Kaliforniens und besuchen Los Angeles. Mit einem Exkurs zum Autofahren in Amerika und mit neuen Erkenntnissen zu einem Song von Pink Floyd.

In meiner Jugend stand Kalifornien für ein Lebensgefühl, eine Sehnsucht nach Freiheit, Sonne und lässigem Strandleben. In ihrem Song „California“ hat Manfred Mann’s Earth Band diese Stimmung wunderbar auf den Punkt gebracht, übrigens die meist unterschätzte Band des vergangenen Jahrhunderts, wenn man mich fragt.

West Coast Palmen
West Coast Feeling – Alles strebt zum Licht

Kalifornien war in meiner Vorstellung ein magischer Ort, an dem Träume wahr werden, Surfer auf der perfekten Welle reiten und die Reichen und Schönen mit ihren schnellen Autos durch Hollywood cruisen. Eine Gegend, in der es nie regnet und die Menschen nie auf Toilette müssen. Das ist aber leider nur ein Traum; die Realität ist komplexer, wie bereits die ersten Schnappschüsse zeigen:

Wellenreiter stürzen in Welle
Wellenreiter (ohne Pferd)
Public Toilet
Öffentliche Toilette. Sehr öffentlich.

Es wird höchste Zeit für den SinnlosReisenden, dem Mythos auf den Zahn zu fühlen. Beginnen wir mit einem Teil von Kalifornien, der mit den Pazifik-Stränden nichts gemeinsam hat, aber trotzdem absolut sehenswert ist.

Death Valley

Über die sinnlosen Wüstengebiete von Kalifornien hatte ich schon berichtet. Fährst du von dort in Richtung Nordwesten, erreichst du im Death Valley den tiefsten Punkt des amerikanischen Kontinents. Das salzige Badwater Basin liegt 85 Meter unter dem Meeresspiegel.

Zabriskie Point Death Valley
Zabriskie Point im Death Valley
Bad Water Basin
Badwater Basin

Alabama Hills

Bald siehst du am Horizont die Sierra Nevada, an deren Ausläufern eine surreale Felsenlandschaft mit einem irreführenden Namen liegt. Denn die Alabama Hills haben absolut nichts mit Alabama zu tun. Hier wurden über 350 Hollywood-Filme gedreht, darunter einige Folgen von Star Trek und zahlreiche Western, wie Django Unchained oder Bonanza.

Sierra Nevada
Östlich der Sierra Nevada
Alabama Hills
Wie auf einem anderen Planeten
Nightmare Rock
Nightmare Rock – vermutlich Kulisse eines Horrorfilms

Von den Alabama Hills aus hast du beste Sicht auf den höchsten Punkt des US-amerikanischen Festlandes (außer Alaska), den Mount Whitney.

Mount Whitney
Mount Whitney, 4421 m

Mono Lake

Fährst du am Ostrand der Sierra Nevada weiter Richtung Norden, stößt du auf eine geologisch-chemische Perversität, den Mono Lake. Der salzhaltige, alkalische See wird durch unterirdische Süßwasserquellen mit gelöstem Calciumcarbonat gespeist, was engagierte Chemiker zur Ekstase bringt. Und zur Entstehung von bizzaren Unterwasser-Kalktuff-Türmchen führt.

Die Metropole Los Angeles stillt ihren enormen Trinkwasserdurst aus diesem See. Das führte im Lauf der Jahrzehnte zum Absinken des Wasserspiegels, wodurch die Tuffgebilde freigelegt wurden.

Mono Lake
Mono Lake
Wish you were here
Kalktuff-Inselchen

Hast du dich noch nie gefragt, warum Pink Floyd die ersten Gitarrenakkorde des Songs „Wish you were here“ in Mono aufgenommen haben, obwohl das ganze restliche Album eine Orgie aus Stereoeffekten ist? Wahrscheinlich nicht, aber du musst zugeben, dass das eine berechtigte Frage ist. Ob es dich interessiert oder nicht – ich biete dir eine Erklärung an.

Wenn du mal die Innenseite des Albumcovers aufschlägst, wirst du dort ein Foto finden, dass offensichtlich an diesem See aufgenommen wurde.

Mono Lake Pink Floyd Cover
Pink Floyd Album Cover – ohne freundliche Genehmigung von Hipgnosis

Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber der Herr, der da in das chemisch spezielle Wasser des Mono Lake springt, war ziemlich sicher der Toningenieur von Pink Floyd. Den Rest kannst du dir selbst zusammenreimen, denn die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken, auch nicht von der Stereo-Lobby.

Yosemite und Sequoia Nationalparks

So, weiter geht’s. Der Tiogapass bringt dich auf die Westseite der Sierra Nevada. Dort befindet sich der Yosemite Nationalpark, den die Amerikaner wegen seines alpinen Flairs hypen. Nun, als Voralpenbewohner hält sich meine Begeisterung in Grenzen, aber schön ist es dort schon.

Half Dome im Yosemite NP
Yosemite mit Half Dome
Yosemite Wasserfall
Die Dusche

Was mich dann wirklich begeistert, ist der Sequoia Nationalpark mit seinen Riesen-Mammutbäumen. Die können 100 Meter groß werden und ihr Stamm kann einen Umfang von 34 Metern erreichen. Besondere Exemplare bekommen eigene Namen. Der General Sherman Tree ist der größte lebende Baum der Welt.

Mammutbaum Sequoia
Ganz schön groß

Die Riesen-Mammutbäume können über 3.000 Jahre alt werden und stehen sehr stabil. Wenn sie doch einmal stürzen, solltest du dich nicht in der Falllinie aufhalten. Auf keinen Fall.

Mammutbaum gestürzt
Umgestürzter Mammutbaum mit Durchgang für Autos
Schnitt Mammutbaum
Querschnitt

An den Jahresringen kannst du ablesen, in welchen Jahren der Baum einen Waldbrand überstanden hat. Mammutbäume sind nämlich durch ihre dicke Rinde gegen Feuer geschützt und profitieren sogar von Waldbränden. Denn dann ist endlich das lästige Unterholz abgebrannt und ihre Samen haben beste Wuchsbedingungen.

Jahresringe an Mammutbaum
Jahresringe

So, nachdem wir den Hinterhof Kaliforniens nun gesehen haben, wird es Zeit, an die Küste nach Los Angeles zu fahren.

Autofahren in Amerika

Das Fahren ist in den USA ziemlich easy, denn Amerika ist Autoland. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten, beispielsweise darf man an roten Ampeln rechts abbiegen. Und man darf auf mehrspurigen Straßen rechts überholen, was uns anfangs ziemlich viel Überwindung kostete, im Verlauf der Reise aber immer mehr Spaß machte.

Im krassen Gegensatz zu Vietnam gibt es hier sogar Bedienungsanleitungen an den Fußgängerampeln. Und für Verkehrsteilnehmer, die nicht lesen können, spricht eine Stimme bei roter Ampel: „Don’t walk! Don’t walk! Don’t walk!“ Was das über die Intelligenz der Fußgänger aussagt, lasse ich mal im Raum stehen.

Anleitung an Fußgängerampel
Idiotensicher

Für Autofahrer gibt es keine Bedienungsanleitung. Offenbar geht man davon aus, dass der Besitz eines Führerscheins ausreicht, um die richtige Ampel zu finden. Das ist manchmal gar nicht so leicht, besonders wenn die Ampeln auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung stehen. Du solltest daher auf keinen Fall bis zur roten Ampel vorfahren, sondern unbedingt vor der Kreuzung stehen bleiben.

Ampeln über der Kreuzung
Welche Ampel gilt denn nun für mich?

An Kreuzungen ohne Ampeln oder Schilder gilt es, höllisch aufzupassen. Hier gibt es nämlich kein Rechts vor links, sondern es fährt immer das Fahrzeug zuerst weiter, das zuerst an der Kreuzung angehalten hat. Wer schneller bremst, gewinnt dieses Spiel. Spannend wird es, wenn an einer Kreuzung vier Autos gleichzeitig halten. Dann gewinnt der Fahrer mit der größten Waffe im Handschuhfach.

Amerikanische Trucks gehören oft dem Fahrer selbst und werden deshalb entsprechend gepflegt. Mit ihrer Größe und den bunten Lackierungen sind sie ein echter Hingucker.

Trucks
American Trucker
Trucks
Convoy

Wegen den generell niedrigen Tempolimits auf amerikanischen Highways sind Trucks mit ihrer starken Motorisierung oft die schnellsten Verkehrsteilnehmer. Immer wieder saß uns so ein Monstertruck im Nacken und vermieste uns den Spaß am gemütlichen Cruisen.

Truck fährt auf
Truck im Nacken

Die größte Gefahr für den naiven Touristen sind jedoch die Schulbusse, denn die sind in den USA so heilig, wie die Kühe in Indien. Wenn ein Schulbus mit Warnblinklicht anhält, darfst du ihn auf keinen Fall überholen. Nicht mal auf der Gegenfahrbahn. Sonst riskierst du, von übereifrigen Sheriffs aus dem Verkehr eliminiert zu werden. Stehst du allerdings zu lange vor einer Schule, wirst du von aufgebrachten Eltern wegen Spannerei auf Schmerzensgeld in Millionenhöhe verklagt. Oder gleich gelyncht. Eine schwierige Situation, die Ortskundige weiträumig umfahren.

Amerikanische Schulbusse
Unüberwindliches Hindernis

Wenn an einem Bahnübergang die Schranke runter geht, kannst du ganz entspannt ein Picknick machen oder ein Buch lesen. Denn obwohl sie meist von mehreren Lokomotiven gezogen werden, fahren amerikanische Züge ziemlich langsam. Und sie sind oft sehr lang. Also wirklich seeeehr lang.

Endloser Zug
Endloser Zug
American Freight Train

Wenn du glaubst, du hast im Verkehr alles im Griff, dann fahre einfach mal in der Rush Hour auf einer Stadtautobahn nach Los Angeles hinein. Und wenn du in einem der Kleeblätter ganz rechts auf einer siebenspurigen Fahrbahn im dichten Verkehr unterwegs bist und dein Navi dich zum Linksabbiegen auffordert – dann zeigt sich, was du drauf hast.

Straßenkreuzung in LA
Navi: „After 200 feet turn left, then keep sharp right!“ Ich: „Sch…e!“

Los Angeles

In LA leben die Reichen und Schönen, hier shoppen die Hollywood-Stars am Rodeo Drive und die Berühmtheiten leben in ihren Luxusvillen in Beverly Hills oder Malibu. Geld scheint hier keine Rolle zu spielen und das Leben ist eine endlose Party.

Zelte Obdachlose Los Angeles
Nein, hier wohnen nicht die Promis

Manche Straßenzüge sind aber auch komplett von Obdachlosen belegt. Nach offiziellen Schätzungen müssen zwischen 50.000 und 100.000 Menschen in Los Angeles in Zelten oder Autos schlafen, weil sie keine Wohnung haben. Das ist in meinen Augen völlig unverständlich für eine Stadt, in der so viel Reichtum vorhanden ist. Denn auf der anderen Seite fahren hier sogar die Rollstuhlfahrer mit dem Sportwagen vor.

Corvette und Maserati  auf Behindertenparkplatz
Behindertenparkplätze

Am Santa Monica Pier endet die Route 66, der wir auf unserer Reise schon öfters begegnet sind. Auf dem Pier findet man so ziemlich alles, was man nicht braucht: Fahrgeschäfte, überteuerte Restaurants, Bibelstunden und Luftballons.

End of Trail Route 66
Ende Gelände
Santa Monica Pier
Santa Monica Pier
Bible vs Balloon
Bible VS. Ballon

Direkt neben dem Pier beginnt der endlose Strand. Am Muscle Beach zeigen die Sportverrückten ihre Kunststücke, während am Venice Beach eher der Magen trainiert wird.

Muscle Beach
Muscle Beach
Venice Beach
Eisdiele am Venice Beach
Oldtimer in LA
Für Nostalgiker

Der Hauptbahnhof von LA hat seine frühere Bedeutung eingebüßt, aber seine Innenausstattung lässt ahnen, wie luxuriös hier früher das Reisen war. Schon die Wandverkleidung lässt das Herz von Kunstliebhabern höher schlagen.

Union Station
Schalterhalle in der Union Station
Halle in Union Station LA
Union Station
Wanddeko in Union Station
Wanddeko

Bei der Walt Disney Concert Hall treffen wir wieder mal auf unseren alten Bekannten, den Architekten Frank Gehry. Bei diesem Bauwerk hat der alte Schlamper wohl sein Geodreieck vergessen, denn man sucht vergeblich nach einem rechten Winkel.

Walt Disney Concert Hall
Walt Disney Concert Hall
Walt Disney Concert Hall
Kein rechter Winkel

Ganz in der Nähe steht die Statue „Peace on Earth“ von Jaques Lipchitz. Ich bin ja kein Kunstkenner, aber der dargestellte Frieden sieht irgendwie anstrengend aus.

Statue Peace on Earth
Wenn so Frieden aussieht, will ich keinen Krieg

Hollywood

Hollywood steht ganz im Zeichen der Filmindustrie. Hier werden in den Studios die großen Träume auf die Leinwand gebracht. Zu Filmpremieren werden die Kinos mit gigantischem Aufwand in Erlebnistempel umgebaut.

Kino in LA
So geht Kino: Planet der Affen

Manche Schauspieler hatten es am Walk of Fame wohl so eilig, dass sie versehentlich in den nassen Asphalt getreten sind. Ärgerlich.

Hollywood Abdrücke Schwarzenegger
Bleibende Eindrücke

Vom Griffith Observatorium hat man einen phänomenalen Blick über Los Angeles. Da das absolut kein Geheimtipp ist, ist die Parkplatzsuche nicht ganz einfach, aber wenigstens gibt es genügend freie Sitzplätze. Komisch.

Panorama Los Angeles
Blick auf LA
Rattlesnakes
Freie Platzwahl

Hier oben steht auch der Traum jedes Paparazzi – ein Teleskop, mit dem man jeden Pickel im Gesicht der Celebrities sehen kann, bevor sie ihn selbst bemerken.

Teleskop im Griffith Observatory
Hollywood – Home of Paparazzi

Pacific Highway Nr. 1

Wir wollten eigentlich von Los Angeles nach San Francisco auf dem legendären Highway Nr. 1 fahren, aber der größte Teil der Strecke war mal wieder wegen einem Erdrutsch gesperrt. Immerhin konnten wir bis Morro Bay fahren und unterwegs sensationelle Aussichten genießen.

Pacific Highway 1
Aussicht am Highway Nr. 1

Es gibt hier in der Gegend wunderschöne Strände, aber leider waren sie oft so überlaufen, dass wir keinen Platz für unser Handtuch fanden.

Robben am Highway Nr. 1
Leider belegt

Morro Bay ist trotz des Tourismus ein verschlafenes Küstenstädtchen. Die einzigen Attraktionen sind der Hafen mit Seelöwen, der namensgebende Morro Rock und natürlich das Meer mit tadellosen Sonnenuntergängen.

Hafen mit Morro Rock
Der Hafen von Morro Bay
Seelöwen in Morro Bay
Mural in Morro Bay
Morro Bay in einem Bild zusammengefasst

Wir saugten noch einmal die tolle Abendstimmung auf, bevor wir uns auf den Weg nach Monterey machten.

Pacific Sun set
Abendstimmung am Pazifik
Möwe vor untergehender Sonne
Einbeiniger Romantiker
Flug der Pelikane
Avatar von Unbekannt

Autor: sinnlosreisen

Geschichten über die lustige Seite des Urlaubs

23 Kommentare zu „USA 8: Kalifornien“

  1. Ich hatte ja am Anfang der 90-er absolut keine Ahnung von den Verkehrsregeln (!)
    Ich frage mich, wie ich damals viel in LA rumfahren konnte… Aber beim nächsten Mal weiß ich es jetzt 😊
    Das mit den Zeltstätten scheint wirklich viel schlimmer geworden zu sein als damals. Aber vielleicht hatte ich auch ein falsche Wahrnehmung. Auf unserer Westerntour damals waren wir am Heiligen Abend in einer Logde im Death Valley… 😀 Danke für die vielen Eindrücke 👍

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    1. Meistens geht es ja trotzdem gut, weil die Straßen sehr breit sind und die Leute nicht so schnell fahren. Ja, das Obdachlosenproblem ist echt schlimm geworden. Das sind nicht nur gescheiterte Existenzen, sondern auch Leute mit Arbeit, die einfach ihre Miete nicht mehr zahlen können oder aus irgendwelchen Gründen ihre Wohnung verlieren und nichts neues finden. Beschämend.

      Heilig Abend im Death Valley klingt gut 🙂

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  2. Marco, das sind Bilder und Erlebnisse, die Material für 12 Blogbeiträge her geben. Toll, manches kenne ich, manches würde ich gern noch besuchen. Jedenfalls Material zum Träumen, hier in der Winterlandschaft nordwestlich von Magdeburg.

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    1. Ja, beim Schreiben wurde mir auch ein wenig wärmer, als ich die Bilder und die verbundenen Erinnerungen gesehen habe.

      Kaliforniens B-Seite ist wirklich auch sehr schön. Man denkt immer nur an die Küste, LA und San Francisco, aber im Hinterland gibt es jede Menge schöner Flecken. Absolut einen Besuch wert.

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    1. Gern geschehen 😇. Ja, die Bedingungen in den USA sind momentan nicht gerade reiselustfördernd. Mit den aktuellen drastischen Erhöhungen der Eintritte in die Nationalparks (zusätzliche 100$ pro Ausländer, bzw. Jahrespass von 80$ auf 250$ erhöht) wird das auch zunehmend unattraktiv. Egal wie schön die Natur ist.
      America first – America alone.

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  3. Deine Fotos sind wieder wunderschön, aber die öffentliche Toilette? Auweia, und das in den prüden USA, haha.

    Peace on Earth: Also für mich sieht das aus, als ob da eine Person zuoberst sitzt, gemütlich, während ebendiese Person von anderen getragen wird, denen es dreckig geht und die leiden. Ist doch eigentlich recht realitätsnah. Aber passt irgendwie nicht zum Titel oder umgekehrt.

    Über Autofahren in Amerika habe ich schon so einige Videos auf YouTube gesehen. Nur so viel: sie scheinen unter anderem nicht zu wissen, dass ein Auto eine Handbremse hat …

    Die Seelöwen, wie toll! Ich habe nur einmal den Kopf eines Seehundes gesehen, also in freier Natur, im Wasser. Die Möwe, die den Abschluss zusammen mit den Pelilkanen macht, war total am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Solche Schnappschüsse sind nicht so häufig.

    Danke für die Reise. Ich werde wohl auch so schnell nicht dorthin kommen. Ich habe schon mit meinem Bruder gesprochen, wenn wir uns sehen wollen, müssen wir uns in Kanada treffen (er wohnt in der Nähe von Portland). Jedenfalls nicht nächstes Jahr wenn die Fussball WM stattfindet.

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    1. Danke schön.
      Peace on Earth: das waren genau auch meine Gedanken, danke für die Bestätigung 😀. Weiß auch nicht, was der Künstler sich dabei gedacht hat.
      Autofahren war eigentlich entspannt, weil die Straßen sehr geräumig sind und die Amerikaner überwiegend rücksichtsvoll fahren. Aber es gibt natürlich diese Leute, bei denen man sich fragt, ob die ihren Führerschein in der Lotterie gewonnen haben.
      Kanada soll ja auch sehr schön sein, außer im Winter. Ist sicher eine Reise wert.

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      1. Ja, diese Lotteriegewinner gibt es ja überall, und in den videos werden uns ja immer die schlimmsten (und dümmsten) Situationen gezeigt.
        Ja, Kanada wollte ich auch schon immer mal hin. Schade mit Amerika, aber ich habe nicht genügend Geld, dass ich riskieren kann ein Ticket zu kaufen und dann nicht ins Land gelassen zu werden, weil mir irgendwann mal ein Cartoon von dem Orangemann gefallen hat. In den U.K. hat man Warnungen diesbezüglich gegeben, dass bei der Einreise in die USA jetzt Computer und Telefone kontrolliert werden.

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        1. Ich habe auch von solchen Vorfällen gehört. Aber bei unserer Einreise haben wir an keinem der 12 Schalter irgendwelche ungewöhnlichen Vorfälle beobachtet. Das sind sicher Einzelfälle, aber es ist natürlich trotzdem bedenklich. Mich stört diese Grundhaltung, die dahinter steht: wenn du nicht mein Freund bist, bist du mein Feind und ich mach dir das Leben zur Hölle. Schlimm.

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  4. Hach, Kalifornien! Da werden auch bei mir schöne und natürlich auch kuriose Erinnerungen wach. Die Landschaften generell im Südwesten der USA sind eh unschlagbar. By the way: geniales Foto vom Mount Whitney. Die Ecke kenne ich tatsächlich noch nicht. Thema Autofahren: darüber könnte man glatt einen eigenen Beitrag verfassen! Unterm Strich – bei allen Abweichungen zu unseren Verhaltensregeln – finde ich das Fahren dort aber immer noch stressfreier als hierzulande. Die 4-way-stopps funktionieren fast immer. Wer zuerst kommt, fährt zuerst. Da sind die Amis ziemlich entspannt. @Los Angeles/Santa Monica: holy beach life! Da geht es echt kurios zu. Gehry ist unschlagbar, auch ohne Geodreieck 😁. In der schönen Union Station bin ich schon angekommen, Amtrak sei Dank. Bestimmt ein paar Stunden zu spät, aber Hauptsache irgendwann da. @Obdachlose: ein immer schlimmer werdendes Desaster, in allen US-Großstädten. Drogenprobleme inklusive. Licht- und Schattenseiten bilden gerade in den USA ein riesiges Kontrastprogramm. Nichtsdestotrotz ein tolle Reiseland, jenseits allem politischen und sozialen Sprengstoff.

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  5. Die Gegend östlich der Sierra Nevada ist absolut sehenswert und touristisch nicht so überlaufen wie der Rest von Kalifornien. Das kann man leicht auf der Fahrt von Las Vegas an die Küste mitnehmen.

    Autofahren finde ich auf dem Land auch viel entspannter als sonst wo auf der Welt. Nur in den Großstädten ist es teilweise stressig.

    LA ist natürlich Wahnsinn, in jeder Beziehung. Uns hat es nicht so gefallen, weil die Stadt doch ziemlich ausufert und nirgends so ein richtiges Zentrum zu finden ist. Aber man muss es mal gesehen haben, ist schon spannend.

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  6. Spannend, eure Erfahrungen in Kalifornien. Ein Straßenverkehrsteilnehmer möchte ich dort trotzdem nicht sein.. und zu dem belegten Strand, die fettleibigen Genossen wären doch für euer Handtuch sicher zur Seite gerückt 😉

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