Seven Magic Mountains
Wir verließen Las Vegas auf der Interstate 15 in Richtung Süden. Schon nach wenigen Meilen trauten wir unseren Augen nicht. Mitten in der kargen Wüstenlandschaft stand etwas buntes, das so deplatziert wirkte, wie eine Giraffe am Nordpol. Es waren die Seven Magic Mountains, die zwar keine Berge sind, aber durchaus magisch wirken.


Ich muss zugeben, dass das Foto oben mit Hilfe des magischen Radiergummis meines Handys entstanden ist. In Wirklichkeit wird diese Sehenswürdigkeit nämlich von Schwärmen aus Selfie-Knipsern belagert.

Über den Sinn dieser Installation kann man lange grübeln. Sind die Steintürme Symbole für die Glorreichen Sieben, die im Western von John Sturges für die Gerechtigkeit harmloser Bauern gegen die fiesen Banditen kämpften? Oder repräsentieren sie die sieben Kontinente und mahnen an den internationalen Kampf gegen den Klimawandel? Wurden hier etwa die sieben indianischen Völker geehrt, die in den umliegenden Bergen lebten?
Lassen wir doch den Erbauer der Türmchen selbst sprechen: „Seven Magic Mountains zeigt Kontinuitäten und Gemeinsamkeiten zwischen der menschlichen Natur, der künstlichen und der natürlichen, damals und heute“. Aha, da kann ich mir weitere Fragen wohl sparen. So eine klare, präzise Beschreibung kann meinetwegen gerne für immer im Dickdarm des Künstlers verschwinden. Ob die Welt durch diese Installation besser wurde, ist übrigens umstritten.
Bagdad Cafe
Wir fuhren weiter nach Südwesten und bogen bei Barstow auf die historische Route 66 ab. Dort, wo die Landschaft ein Maximum an Trostlosigkeit erreicht, stießen wir auf ein Relikt der Filmgeschichte: das Bagdad Cafe. Hier drehte Percy Adlon einen meiner Lieblingsfilme: Out of Rosenheim mit einer brillianten Marianne Sägebrecht. Ein einzigartiges Meisterwerk mit unendlich vielen sehenswerten Details und schräger Situationskomik.



Es gibt in der Wüste aber auch Wunderwerke, die die Natur ganz alleine ohne menschliche Hilfe erschaffen hat.




Yoshua Tree NP
Unsere Reise führte uns weiter südlich zum Lieblingsplatz aller Kakteenliebhaber, dem Yoshua Tree Nationalpark. Wegen seiner einmaligen klimatischen Bedingungen (überwiegend heiß und trocken) gedeihen hier ganze Kakteenwälder. Nebenbei bietet der Park wunderschöne Felslandschaften.



Nach einer schweißtreibenden Wanderung gingen wir Abends in ein amerikanisches Diner zum Essen.
Essen im Restaurant
In amerikanischen Restaurants gibt es einige Besonderheiten. Es fängt damit an, dass man auf keinen Fall selbst einen Platz aussuchen sollte, denn ein Platzanweiser teilt die Gäste mehr oder weniger gerecht den Bedienungen zu, die für konkrete Tische zuständig sind. Dann wird man mit überschwänglicher Freundlichkeit und einem kostenlosen Krug Wasser begrüßt und auf die aktuellen Sonderangebote hingewiesen. „Eat 10 Steaks – Get 1 free“ und andere attraktive Specials.
Bei der Bestellung muss man bedenken, dass die Portionen manchmal ziemlich groß sind. Spätestens jetzt sollte man seine Daunenjacke parat haben, denn die meisten amerikanischen Restaurants sind auf arktische Temperaturen heruntergekühlt. Das klingt wie eine Lose-Lose-Situation: der Gastwirt zahlt astronomische Stromrechnungen wegen der Klimaanlage und die Gäste sitzen im Hochsommer mit Pullover und Jacke herum oder frieren jämmerlich. Wahrscheinlich Tradition, anders kann ich mir das nicht erklären.
Wenn sich der Teller allmählich leert, wird man gefragt, ob es noch etwas sein darf. Wer hier verneint, bekommt noch vor dem letzten Bissen die Rechnung an den Tisch gebracht, denn jetzt geht es darum, möglichst schnell Platz für die nächsten Gäste zu machen. Manche Restaurants setzen ganz unverblümt ein Limit.

Bezahlen sollte man auf keinen Fall mit Bargeld, außer man will sich extrem verdächtig machen. Über die Höhe der Rechnung darf man sich nicht wundern: in den USA kommen auf die Preise in der Speisekarte noch die lokal unterschiedlichen Steuern, Servicegebühren und das Trinkgeld dazu. Ein Tip von 15% ist als Minimum bei gutem Service durchaus üblich, aber inzwischen verwenden die meisten Restaurants ein Tablet zur Bezahlung, auf dem man wählen kann: 18%, 20% oder 22%. Ganz klein findet man den Menüpunkt „eigener Betrag“, falls man nicht zufrieden war. Es ist schließlich immer noch der Gast, der entscheidet, ob er ein Trinkgeld gibt und wieviel.
Wenn man seine Portion nicht schafft, kann man sich problemlos ein Doggy Bag einpacken lassen. Das ist eine sinnvolle Sache, denn in den meisten Hotelzimmern kann man seine Reste in einer Mikrowelle aufwärmen.
Da einige unserer Unterkünfte sogar mit einer vollwertigen Küche ausgestattet waren, hätten wir eigentlich problemlos selbst kochen können. Eine Herausforderung ist dabei allerdings der Einkauf. Denn viele Supermärkte bieten nur riesige Portionen an.



Und auch die Essensportionen an Imbissständen sind teilweise gigantisch. Wir kauften in einem dieser Eis- und Süßigkeits-Franchise-Läden ein Eis. Dort gab es keine kleinen Portionen, nur Normal, Large, Family Size und Jurassic Stomper. Wir bestellten zwei Löffel zu einer normalen Portion Vanilleeis mit Caramelsoße, Erdnussbutter und einem Sahne-Krokant-Schokoraspel-Topping, von der wir gemeinsam beinahe ins Zuckerkoma geschossen wurden.
Nach uns kam ein Amerikaner vom All-you-can-eat-Barbecue-Buffet und bestellte sich was Süßes zum Dessert: einen Jurassic Stomper mit Crunchy Peanut Butter, Doppelt Sahne und Extra Caramelsoße, dazu einen Liter Cola. Fasziniert schauten wir zu, wie er alleine seine 10.000 Kalorien genussvoll verdrückte und dann seine 180 kg auf den elektrischen Rollstuhl hievte und davonsurrte. Es ist kein Zufall, dass Diabetes und Übergewicht in den USA verbreitete Probleme sind.


Bei diesem Überangebot an Kalorien muss man seine überschüssige Kraft irgendwo loswerden. Zum Glück bietet die Natur hier etliche Betätigungsfelder, beispielsweise im Natural Bridges National Monument.

Unsere Reise durch die Wüste näherte sich langsam ihrem Kuriositäten-Höhepunkt. Am Ufer des Salton Sea befindet sich nämlich ein Strand, den man nicht mitten in Amerika vermutet hätte.
Bombay Beach

Wer hier einen Badestrand erwartet, erlebt eine herbe Enttäuschung, denn der Salton Sea ist ein versalztes, sterbendes Gewässer, das mangels Wasserzulauf allmählich vertrocknet. Aus den trocken gefallenen Strandabschnitten wirbelt der heiße Wind giftigen Staub auf, der schon für diverse Vogel- und Fischsterben gesorgt hat.
Eine Kolonie unerschrockener Künstler hat sich von dem unwirtlichen Ödland inspirieren lassen und eine Ansammlung von Kuriositäten in den lebensfeindlichen Sand gesetzt. Hier herrscht ein Hauch von Apokalypse, hier weht der morbide Hauch des Todes.







Wir verließen den Salton Sea mit einem Fragezeichen im Gesicht. Auf der anderen Seite des Sees zweifelten wir endgültig am Verstand der Menschheit. Mitten in der kalifornischen Wüste kamen wir nämlich an einen Grenzübergang zu einem neuen Staat.
Die Republik Slowjamastan
Die Mikronation Slowjamastan wurde 2021 von Randy Williams gegründet und besteht aus einem 0,045 Quadratkilometer kleinen Stück Land, dessen Grenzen zu Kalifornien durch Landminen geschützt werden, die angeblich bei Explosion Konfetti verstreuen.

Nach eigener Aussage gründete Williams eine Republik, weil er mit mehreren Versuchen gescheitert war, die gelöcherten Plastikschuhe der Marke Croq in den USA verbieten zu lassen. Eines der ersten Gesetze in seinem Staat war logischerweise die konsequente Ächtung dieser in seinen Augen unerträglich hässlichen Schuhe auf seinem Hoheitsgebiet.
Williams arbeitet als DJ mit der Stilrichtung Slow Jam und hat sich selbst nebenberuflich als Sultan von Slowjamastan inthroniert.

Leider war bei unserem Staatsbesuch der Grenzübergang zu Slowjamastan nicht besetzt. Wir riskierten einen illegalen Grenzübertritt, konnten aber dieser kuriosen Angelegenheit nicht auf den Grund gehen. Ich wage aber auch ohne tiefschürfende Recherche eine Einschätzung: diese Republik gehört ganz klar zu den sinnlosen Orten, die die Welt nicht braucht.
Allerdings, je länger ich darüber nachdenke, desto attraktiver scheint mir der Gedanke, einen eigenen Staat zu gründen: die Freie Republik Sinnlosia. Mir schwebt eine klimatisch angenehme Gegend vor, beispielsweise die Region im Grenzgebiet zwischen Italien und Spanien. In Anlehnung an die neuerdings übliche Weltpolitik: Niemand weiß, ob die Franzosen überhaupt einen Rechtsanspruch auf Südfrankreich haben. Und falls sie ihn doch haben, sollten sie ihn an mich abgeben. Das wäre großartig für sie.
Ich wäre natürlich Präsident auf Lebenszeit mit allumfassenden Kompetenzen. Ich würde kostenlose Schokolade für alle Staatsangehörigen einführen, Bürokratie verbieten und Jammern unter Strafe stellen. Anträge auf Einbürgerung nehme ich immer Montags entgegen.
Phantastisch. Und ich habe wieder was gelernt. Jack Palance mit „n“. Danke! Jack RIP. Die Liste der „sinnlosen“ Supermarktgüter lässt sich noch um die 2,5l Tetrapacks mit jeweils verschiedenen Vitaminzusätzen erweitern usw. Gut, dass wir schon öfters dort waren. (auch mit dem RV) Jetzt zieht mich nichts mehr dorthin… 😵💫
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Tja, wenn das normale Essen so degeneriert ist, muss man halt schon schauen, wie man zu seinen Vitaminen kommt. Wir fanden die Supermärkte auch voll interessant, weil man immer wieder Dinge findet, über die man nur den Kopf schütteln kann.
Und ja, momentan bin ich auch froh, dass wir schon das meiste in diesem Land gesehen haben. Hoffentlich wird das mal wieder besser.
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Noch ein Hinweis für einen neuen Staatslenker: die meisten werden ja erstmal Konsul und können dann üben… 😊
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Danke für den Tipp, aber ich glaube, ich überspringe die Stufe „Konsul“. Eigentlich müsste jeder angehende Staatslenker erstmal einen Führerschein machen, wenn er gewählt wurde. Wer ein Auto führen will, braucht ja auch einen Führerschein und Staaten lenken ist ungleich schwieriger.
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Und ich Depp dachte immer, die werden gefahren… 😂
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Wieder was gelernt 😂
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Es gab einen sehr guten Film „Bombay Beach“, lohnt sich zu sehen!
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Danke für den Tipp. Ich kannte weder den Film, noch den Ort. Um ehrlich zu sein, haben wir erst während der Reise diesen Ort auf Maps entdeckt und waren einfach neugierig. Inzwischen habe ich die Doku von Galileo gesehen und bin echt geschockt vom Schicksal dieses Ortes.
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Und trotzdem, „die Wüste lebt“. Dort wo alle die merkwürdigen Kunstwerke stehen, wenn es denn welche sind, sieht man Wohnhäuser im Hintergrund.
Ich bin sehr für Sinnlosia, die Gratisschokolade garantiert dir meine Stimme!
Spass mal beisete, die Steinhaufen- und Kaktusbilder sind schon toll. Diese weiten Landschaften würde ich mal gerne persönlich erleben.
Bei uns haben wir ja nicht diese gigantischen Packungen in den Supermärkten, aber ich muss gestehen, dass ich in den dänischen Supermärkten ca. 65% des Sortiments nicht brauche, und von 25% des Sortiments weiss ich nicht einmal, was es ist. In Dänemark sind die Süssigkeitenregale eingeschrumpft, aber in Deutschland, du meine Güte. Da schreien die Arterien, wenn man durch die Gänge geht.
Übrigens, den Spruch mit dem Dickdarm werde ich mir merken, sehr elegant umschrieben, das klingt fast schon wissenschaftlich. 😉
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Ja, wie Wendy zu Recht geschrieben hat, ist Bombay Beach eine „lebende Geisterstadt“, über die es etliche Filme und Dokus gibt. Da leben wirklich Menschen unter ziemlich üblen Bedingungen, aber das kommt in den USA auch anderswo vor.
Danke für deine Stimme, aber ich wollte mich eigentlich nicht zur Wahl stellen, eher selbst ernennen 😉. Schokolade gibt es trotzdem.
Supermärkte sind ja irgendwie der Spiegel einer Gesellschaft. Dort steht ja nur das, was auch gekauft wird. Da kann man schon nachdenklich werden.
@Dickdarm: man muss als Autor ja immer Rücksicht auf eventuelle Kinder nehmen. Irgendwann lesen vielleicht meine Enkel hier rein und da wollte ich das andere Wort nicht verwenden 😳.
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Sehr vorausschauend!
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Ich habe gerade über Bombay Beach nachgelesen, es wurde u. a. als „bohemian playground“ bezeichnet. Irgendwie typisch, sobald Kunst im Spiel ist, wird es zum „playground“.
Entlang der Route 66 scheint es auch so einige ghost towns zu geben. Wir haben eine Reportage mit Billy Connolly gesehen, der dort mit dem Motorrad gefahren ist.
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Stimmt. Es gibt etliche lost places in den USA. Dort sind die Leute etwas flexibler. Wenn keine Arbeit mehr da ist, zieht man halt dorthin wo es Arbeit gibt. Bombay Beach war wohl in den Fünfzigern ein Erholungsort, der wegen der Verschlechterung des Wassers verlassen wurde.
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Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich spannender finde – die beeindruckende Natur, den „künstlerischen“ Irrsinn oder die irrsinnig großen Portions- und Verpackungsgrößen. Langweilig wird es einem da wohl definitiv nicht.
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Ja, es gibt dort schon einiges zum Staunen. Mir persönlich gefällt ja die Natur am besten. Über den Rest kann ich mich oft nur wundern 😀
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Man merkt dort im Westen doch den kulturellen Unterschied zu den Regionen östlich des Mississippi. Verrückt, was Du da festgehalten hast: Bombay Beach, Bagdad Cafe etc., Toll 🙂 Und natürlich die Landschaft. Dagegen sehen die Wälder und Seeen in Minnesota aus wie das Sauerland. Was steht demächst an, Marco?
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Ja, man kommt teilweise aus dem Staunen nicht mehr raus. Amerika ist halt auch ziemlich groß.
What’s next? Dieses Jahr haben wir ein paar Städtereisen gemacht. Und im Winter planen wir dann wieder mal nach Asien zu gehen. Wohin ist aber noch nicht klar. Soviel interessante Länder, so wenig Zeit 😀.
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Ach, großartig! Wie du dir sicher denken kannst, wäre da so ziemlich alles genau nach meinem Geschmack gewesen: die Seven(ty) Magic Mountains, natürlich ohne Selfidioten (hoch lebe die Fotobearbeitung!), das Bagdad Café (ich finde Out of Rosenheim und Marianne Sägebrecht auch sensationell), der Bombay Beach mit seinen schrägen Kunstwerken und schlussendlich auch Slowjamastan. Da hatte ich ehrlich gesagt noch nie was davon gehört. Doch das Konzept hat mich überzeugt, und ich werde am Montag einen Aufnahmeantrag stellen.
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Ja, das hätte dir bestimmt gefallen! So eine schräge Mischung aus Kultur, Irrsinn und Natur.
Out of Rosenheim ist genial. War schon ziemlich toll, dort zu sein, wo das gedreht wurde. Wir haben sogar diese komischen Lichterscheinungen gesehen, die aus dem nahegelegenen Solarpark kamen. 😄
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Kommentar zweiter Teil. Ja, die Restaurantbesuche inklusive arktischer Erfahrungen und generell die kulinarischen Eigenheiten. Da könnte man Bücher drüber schreiben! Vielleicht sollten wir diesbezüglich mal ein gemeinsames Werk in Angriff nehmen. Watt meinste?
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Oh bitte, kannst mich schon mal vormerken für Sinnlosistan 😉 Ich finde eh, dass Ernsthaftigkeit und Sinn (des Lebens??) überbewertet sind. So reihen sich nahtlos eure Erfahrungen in der Wüste, wo aus dem Nichts Sinnloses auftaucht wie Fata Morgana. Muss faszinierend sein, das mal gesehen zu haben. Das mit dem Minenkonfetti, habt ihr das mal ausprobiert? Entweder nein – deshalb steht ihr noch hier – oder ja, und es kam wirklich Konfetti raus… Das ist aber so ne Sache, die könnte glatt deinem Blog entsprungen sein 😉
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Dein formloser Antrag auf Staatsangehörigkeit ist notiert.
Ja, das war schon ein Trip, bei dem wir uns stellenweise verwundert die Augen gerieben haben, uns angeschaut haben und dann entweder hilflos die Schultern gezuckt haben oder wir in Lachen ausgebrochen sind.
Das mit dem Minenkonfetti hab ich in einem Interview mit dem Staatsgründer gelesen. Ich schwöre, das war keine Erfindung von mir. Leider war Niemand da, als wir zum Staatsbesuch angereist sind. Es ist aber auch keine Mine explodiert, vielleicht besser so….
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