Hanoi und die Ha Long Bucht im Norden Vietnams hatten uns gut gefallen, aber nun wurde es Zeit, an der Küste weiter in Richtung Süden zu ziehen.
Die alte Kaiserstadt Hue
In Hue lebten in früheren Zeiten die vietnamesischen Kaiser in beeindruckenden Palästen. Die vielen Nebengebäude dienten als Wohnsitz für die dreihundert Frauen des Kaisers mit ihren Kindern. Kein Wunder, dass dieses Kaiserreich unterging, denn bei so einer großen Familie bleibt nicht mehr viel Zeit zum Regieren.







Am nächsten Tag stand ein Ausflug zur Pagoda und dem Grabmal des Königs Tu Duc auf unserem Plan. Da diese Sehenswürdigkeiten ein paar Kilometer außerhalb am Parfümfluss lagen, wollten wir ein Boot mieten. Mein vietnamesischer Kollege hatte uns zuhause gut auf die Verhandlungen vorbereitet. Man darf immer nur die Hälfte von dem zahlen, was verlangt wird. Und immer lächeln, egal wie die Verhandlungen verlaufen.
Mit diesem Wissen näherten wir uns der Bootsanlegestelle und verhielten uns ganz uninteressiert, als ob wir nur zufällig hier vorbei gekommen wären. Dann warteten wir, bis uns eine Bootsführerin ansprach. 20 US-Dollar sollte eine Überfahrt zur Pagoda kosten. Wir boten lächelnd 5 $, stritten ein wenig bei 15 $ und boten dann widerwillig 10 $ für eine Fahrt mit anschließendem Übersetzen auf die andere Seite. Das lehnte die Bootsführerin lächelnd als absolut inakzeptabel ab. Dann packten wir unsere Rücksäcke, und nachdem wir uns schon einige Schritte entfernt hatten, bekamen wir die Fahrt für 10 $. So geht Verhandeln auf vietnamesisch. Ich lächelte still in mich hinein.



Soweit war alles klar, bis wir bei der Pagode ankamen. Dort wollte nämlich die Bootsführerin nichts mehr von unserer Vereinbarung wissen; auf der anderen Seite des Flusses gäbe es keine Anlegestelle. Ein Missverständnis. Ihre Schwester würde uns zurück zum Hotel bringen, rief sie uns zu, als sie ohne uns ablegte.
Die Schwester fand dann gegen eine geringe Gebühr doch noch eine Anlegestelle am anderen Ufer und organisierte ihre Großeltern, die uns mit zwei Rollern für 80.000 Dong zum Grabmal fahren würden. Die Großeltern verlangten mit einem entwaffnenden Lächeln 200.000 Dong. Als ich mit ernster Miene 80.000 sagte, meinten sie, ja, ja, gut, ok, aber pro Person. Ich verneinte lächelnd und verwies auf den mündlichen Vertrag mit ihrer Enkelin. Familienehre, und so. Die beiden Alten stießen daraufhin Entsetzensschreie aus, der Mann hielt die Hände vors Gesicht um diese Katastrophe abzuwenden, die Frau riss sich Haarbüschel aus. Am Ende willigten sie unter Tränen ein und fuhren uns in einem irrwitzigen Tempo zum Grabmal.

Das Grabmal von Tu Duc
Das Grab meiner Oma misst gerade mal zwei Quadratmeter. Das Grabmal von Tu Duc ist da weniger bescheiden: eine weitläufige Anlage mit Gärten und Teichen breitet sich mitten in der Stille des Dschungels aus.


Tu Duc war der vierte König der Nguyen-Dynastie und wurde nur 1,43 Meter groß. Das ist auch in Asien nicht viel, quasi ein Bonsai-König. Auch dann nicht, wenn man berücksichtigt, dass die Menschen früher generell kleiner waren. Um seine Größe zu kaschieren, ließ Tu Duc Steinfiguren im Miniaturmaßstab aufstellen. Ich kann allerdings nicht glauben, dass er seine Untertanen mit diesem Trick nachhaltig hinters Licht führen konnte.

Auch hier im abgelegenen Hinterland lässt sich Geld mit Touristen verdienen.


Auf der Rückfahrt dachte ich gerade, hoffentlich kommt uns auf diesem staubigen Feldweg kein Lastwagen entgegen, da kam er auch schon um die Ecke. Aber am Ende ging alles gut und wir gaben ein großzügiges Trinkgeld. Dann holte uns das Boot ab und es ging zurück zum Hotel.

Auf dem Rückweg wollte die Bootsführerin plötzlich ihre Bezahlung, weil sie leider, leider doch nicht bis zum Hotel fuhr. Wir stiegen während der Fahrt in ein anderes Boot zu ihrer Cousine um, aber ich bestand darauf, das Geld erst bei Ankunft zu zahlen. Schon Chris deBurgh wusste: „Don’t pay the ferry man, before he gets you on the other side! Ah ha, the ferry man!“.
Im Hotel rechnete ich zusammen, was wir insgesamt für unseren Ausflug gezahlt hatten. Es waren ziemlich genau 20 Dollar. Ich lächelte nicht mehr.
Das Gemüsesuppen-Desaster von Da Nang
Da Nang wird manchmal als das vietnamesische St. Tropez bezeichnet. Die moderne Stadt hat eine wunderschöne Promenade am Flussufer und eine Brücke, die sich nachts in einen Drachen verwandelt.

Zum Abendessen gingen wir in einer Nebenstraße in eine kleine Garküche, die offensichtlich von einer Familie betrieben wurde. Hier sprach Niemand eine Sprache, die wir verstanden und es gab keine Speisekarte. Auch ein Blick in die Auslagen und Töpfe half nicht wirklich weiter.

Wir versuchten, mit Zeichensprache zu erklären, dass wir einmal irgendetwas ohne Fleisch und einmal ein Gericht mit Meeresfrüchten essen wollten. Die ganze Familie beobachtete aufmerksam unsere verzweifelte Tierpantomime. Ich ahmte Fische nach und machte den Oktopus, wir simulierten geräuschvoll Schweine, Rinder und Hühner, aber die Familie schien trotz intensiver Beratungen ratlos. Bis endlich die Oma fragte: „Mama Tofu, Papa Seafood?“ Genau!
Die SinnlosReisende bekam zunächst eine ordentliche Schüssel mit Gemüsesuppe. Beim Abtragen fragte der junge Kellner etwas Unverständliches; wir vermuteten, ob es geschmeckt habe, was die SinnlosReisende mit einem wohlwollenden Nicken bejahte. Die Frage ging wohl eher in die Richtung, ob sie noch mehr wolle, denn der Kellner füllte daraufhin die Schüssel noch einmal mit Gemüsesuppe.
Ich sprang der SinnlosReisenden zur Seite und übernahm die Suppe, die wie meistens in Vietnam ziemlich mild schmeckte. Da ich mein Essen eher würzig mag, kippte ich einen ordentlichen Schuss aus dem Schälchen mit der hausgemachten Würzflüssigkeit hinein. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie der Kellner im Hintergrund zusammenzuckte und etwas rief. Er machte den Eindruck, als ob er eingreifen wollte, aber in Asien gilt es als unhöflich, einen Gast zu belehren. Also blieb er nervös zappelnd mit besorgter Miene in gebührendem Abstand stehen.
Es wurde still im Restaurant, als ich den Löffel zum Mund führte. Der erste Schluck fühlte sich an, als ob mir Jemand mit einem Gasbrenner über den Mund gefahren wäre. Alle Augen waren auf mich gerichtet, als ich den Löffel langsam senkte. Die SinnlosReisende zischte mir zu, dass ich diese selbst eingebrockte Suppe nun auch auslöffeln müsse.
Beim zweiten Löffel überkam mich ein mächtiger Schluckauf. Ein Gefühl wie nach der Betäubungsspritze beim Zahnarzt breitete sich in meinem Mund aus. Der Kellner brachte einen Stapel Papierservietten, denn ein Schweißausbruch verursachte eine kleine Pfütze unter meinem Stuhl. Außerdem begann ich wie ein Greis zu sabbern, denn ich hatte die Kontrolle über meine Lippen verloren. Ein Tropfen der Suppe brannte zischend ein rauchendes Loch in meine Jeans.
Ich erinnere mich nur bruchstückhaft an den restlichen Abend, aber irgendwie schaffte ich es wohl einigermaßen würdevoll, die Schüssel zur Hälfte zu leeren. Dann verlor ich den Kampf um meine Selbstbeherrschung und tat Dinge, auf die ich bis heute nicht stolz bin. Wir gingen direkt ins Hotel zurück, wo ich meinen Mund im Waschbecken wässerte.
Das Grabmal von Ho Chi Minh
Am nächsten Tag besuchten wir um die Mittagszeit das Grabmal von Ho Chi Minh, der bis heute als Nationalheld verehrt wird. Er hatte mit unermüdlichem Einsatz (und militärischer Unterstützung aus kommunistischen Ländern) für die Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam gegen Japaner, Chinesen, Franzosen und Amerikaner gekämpft und sich letztlich gegen die Übermacht durchgesetzt.
Im Nebenraum dösten ein Mönch und zwei Wachsoldaten. Die Szene strahlte eine idyllische Ruhe aus. Die Zeit schien zähflüssig zu werden, das träge Summen einer Fliege war das einzige Geräusch. Es war so heiß, dass ich die Wasserflasche nicht mehr aus der Hand legte.


Der Altar war mit allerlei Speisen und Türmen aus Früchten beladen. Ich wollte eigentlich nur ganz vorsichtig mit einem Finger prüfen, ob das Obst echt war oder aus Plastik. Leider stolperte ich über eine Gebetsmatte am Boden, wodurch der Früchteturm gefährlich ins Wanken geriet. Mit einer raschen Bewegung verhinderte ich im letzten Moment eine Katastrophe, denn als ehemaliger Tischtennisspieler hatte ich hervorragende Reflexe. Dabei schwang der Rucksack, den ich lässig über einer Schulter trug, gegen den Stapel aus Keksdosen, die laut scheppernd zu Boden krachten. Im verzweifelten Versuch, zu retten was noch zu retten war, stemmte ich mich gegen die herabstürzende Lawine.
Während ein Seidentuch mit handgemalten Szenen aus dem Freiheitskampf der Vietcong von einer umstürzenden Kerze in Brand gesetzt wurde, zerschellte die Urne auf dem Steinboden und die Asche des Nationalhelden verteilte sich auf dem Boden. Ich wollte mich an einer lebensgroßen Nachbildung Ho Chi Minhs festhalten und hielt plötzlich seinen Kopf in der Hand. Gerade als die beiden Wachleute um die Ecke stürmten, prallte meine Wasserflasche auf dem Boden auf und ein Schwall spülte die Reste von Ho Chi Minh in den Gulli.
Ich weiß nicht, warum die beiden Militärs wegen so einem kleinen Missgeschick dermaßen aggressiv reagierten. Vielleicht lag es an der amerikanischen Baseballmütze auf meinem Kopf, vielleicht hatten sie auch nur schlecht geschlafen. Jedenfalls durchsiebten sie mit ihren Maschinenpistolen mit zwei trockenen Salven meinen Bauch. Da lag ich nun in meinem eigenen Blut auf dem Boden und wartete auf mein Ende.
Als der Schmerz in meinem Bauch unerträglich wurde, wachte ich aus meinem Albtraum auf. Allerdings hörten die Schmerzen nicht auf. Auf der Toilette musste ich feststellen, dass Chillis zweimal brennen. Die Suppe von gestern Abend hatte meinen ganzen Darm in Flammen gesetzt!
Es dauerte eine Weile, bis die inneren Brandblasen verheilten und wir uns in den Süden Vietnams aufmachen konnten. Davon will ich euch im nächsten Beitrag berichten.
So gut🤣🤣 Und sehr herzlichen Dank für alle Tipps, die werden wir bei kommenden Fernasienreisen in mahnender Erinnerung behalten@
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Gern geschehen 😊. Man muss ja nicht alle Fehler selbst machen.
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Ich Frage mich, ob es überhaupt gesund sein soll, Vietnam zu besuchen. Entweder „verbrennt“ man, stirbt im Straßenverkehr viele Tode oder man muss Mitten im See schwimmen, weil das Geld nicht für die Passage reicht…😰
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😂😂😂
Ja, reisen kann schon gefährlich sein, wenn man die Sitten und Gebräuche im Land nicht kennt. Deshalb schreibe ich ja meine Erfahrungen auf, damit nicht jeder in die gleichen Fettnäpfchen treten muss. 😇
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🔥🔥🔥😅
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Die Suppengeschichte ist ganz wunderbar (wer den Schaden hat … ). Auch die Familie mit all den Fahrzeugen war wohl sehr typisch. 20 Dollar finde ich allerdings nicht teuer für all die Transporte, die ihr dafür bekommen habt. Haha, durch die Verwirrungstaktik haben sie dann doch ihre 20 Dollar bekommen.
Aber dein Albtraum war die Krönung! Ich meine, theoretisch könnten einem diese Dinge alle passieren.
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Dankeschön!
Ja, 20 Dollar sind für dortige Verhältnisse eine Menge Geld, aber für uns natürlich lächerlich wenig. Deshalb kann man dann auch drüber schmunzeln, wenn man wieder mal reingelegt wurde. Das wäre in den USA anders, beispielsweise, wenn man dann 200 Dollar bezahlen müsste statt den vereinbarten 100.
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Ho, Ho, Ho Tschi Minn … Dein Chilli-Traum wäre reif für eine Filmszene – kann man sich auch so vorstellen 🙂 Bei Hue kommt mir immer „Full Metal Jacket“ von Kubrick in den Sinn, also das mit den Maschinengewehren in Deinem Traum passte schon. Freue mich auf weitere Eindrücke von Eurer Vietnamreise.
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Ja, der schreckliche Vietnamkrieg ist dort immer noch allgegenwärtig. Umso erfreulicher, dass das Land trotzdem so friedlich, freundlich und offen ist.
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Zustimmung auf ganzer Linie, war auch meine Erfahrung.
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Na ich hoffe, dass ihr das tolle Vietnam trotzdem genießen konntet. Ich war in Vietnam auf einer für mich organisierten Reise unterwegs, was nicht ganz billig war, aber sehr schön und unkompliziert. Es war meine erste Tour als Alleinreisende in Asien. Auf späteren Reisen in der Region habe ich dann vielfältige Erfahrungen gesammelt …
In Wirklichkeit könnte das Missgeschick mit Ho Chi Mins Urne glücklicherweise nicht passieren. Ihr habt sicher noch seinen streng bewachten, einbalsamierten Leichnam in Hanoi gesehen.
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Ja, diese Vietnamreise gehört zu den schönsten Erinnerungen, vielleicht gerade weil manches nicht ganz so einfach war. Wir haben uns aber nie unwohl gefühlt, weil die Menschen dort so unendlich freundlich und hilfsbereit waren. Irgendwie ging es immer weiter.
Im Traum habe ich wohl zwei Beobachtungen vermischt: das streng bewachte Mausoleum in Hanoi und einen Tempel mit einer Urne eines Kaisers.
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Das mit den Chillies ist auch schon ganz anderen und in Deutschland beim Döner essen so ergangen.
Ich musste mir das Grinsen echt verkneifen.
Tja, Suppe oder Döner selbst auslöffeln/aufessen passt doch.😂
Gut geträumt haste auch noch…🤣
Sehr schön geschrieben,
gerne gelesen.
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Stimmt, diese Erfahrung kann man auch zuhause machen. Allerdings wird man beim Döner meist gefragt, „mit Scharf?“ und wer dann überrascvht wird, ist ein kleines bisschen selbst schuld. In Vietnam war meine Erfahrung bis zu diesem Moment, dass das Esssen ungewöhnlich mild war. Vielleicht gibt es dort auch ein Nord-Süd-Gefälle wie in Indien: Je südlicher, desto schärfer. Und so hatte ich in keiner Sekunde daran gedacht, dass mir eine simple Gemüsebouillon zum Verhängnis werden köonnte. Das ist ja immerhin eine der Speisen, die ich in meiner Kindheit immer serviert bekam, wenn es meinem Magen-Darm schlecht ging.
Aber egal, Grinsen ist ausdrücklich erwünscht!
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Nee, beim Döner steht doch nich ne Rote Soße auf dem Tisch.
Die bahn mein Ex,
er meinte nur macht Er immer so.
Hm …war wohl zu viel.
Ich esse keinen Döner von daher habe ich keine Ahnung davon.
Aber mein Vater hatte das Erlebnis beim Chinesen mit dem Nachwürzen auch.
Da scharf so gar nicht vertrage lasse ich inzwischen die Finger davon.
Asiatische Fertignudelgerichte sind mir schon zu scharf.
Das Problem ist dann,
wenn man nichts anderes in der Firma dabei hat ist doof.
Ich aß sie dann trotzdem auf.
Im Nachhinein muss ich das nicht noch nal haben.
Ja, Geschichten die das Leben schreibt.
Schönen Sonntag noch.
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ok, verstehe. Dir auch einen schönen Sonntag.
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Dass du die Hälfte der Suppe gegessen hast, ist erstaunlich. Ein wahre Heldentat! Freue mich schon auf den zweiten Teil. Die Vietnamesen sind aber auch ganz schöne Abzocker- vielleicht etwas liebevoller lächelnd als in Indien 😉 Liebe Grüsse aus Chennai Irène
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Das war nicht freiwillig, ich wollte mir keine Blöße vor der SinnlosReisenden geben.
Ja, es gibt überall Schlitzohren, aber in Vietnam lächeln sie besonders nett.
Das war übrigens schon der zweite Teil, der dritte ist schon geplant.
Über scharfes Essen kannst du bestimmt nur müde lächeln.
Viele Grüße nach Chennai
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Oh, dann habe ich den 1. Teil verpasst. Die Schärfe deiner Suppe muss schon krass gewesen sein, aber ja meine Chili-Verträglichkeit ist in den Indienjahren zunehmend gewachsen. LG
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Das erinnert mich daran, wie mein Mann „thai-spicy“ bestellt hat – also explizit nicht die Touristenvariante. Bei 40° Celsius und 100 % Luftfeuchtigkeit hat er daraufhin angefangen, im Dunkeln zu leuchten und die Kellner kamen alle fünf Minuten vorbei, um zu schauen, ob er noch lebt 😁. Aber lecker wars!
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😂😂😂
im dunkeln leuchten, sehr gut!
Ich kann mir das genau vorstellen, ich hatte in Thailand auch mal Jungle Curry, das mich beinahe umgebracht hätte.
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Meine Güte … Ich überleg mir das noch mal
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Na, na, ein bisschen Mut schadet nie…
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Die Gefahren des Reisens lauern im Suppenteller… oder wolltest du deinem Leben mehr Würze verleihen? 😉 Die Bootsfahrt erinnert mich an meine Verhandlungsversuche für eine 7-Tage-Tour in Jordanien. Der Guide nannte einen Preis von astronomischen siebenhundert Euro. Das war die Eröffnung der Hungerspiele. Nach zähen Verhandlungen, Schweiß und Tränen gelang es mir, den Preis soweit zu drücken, dass er für mich akzeptabel war. Der hart erkämpfte Endbetrag von siebenhundert Euro wurde via Visa Karte überwiesen. Geht doch.
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Ha ha, das in Jordanien war bestimmt auch eine tolle Erfahrung.
Bei Arabern rechnet man noch damit, dass dort hart verhandelt wird „wie auf dem Basar“. Aber in Asien, wo die Leute immer so zurückhaltend, bescheiden und freundlich sind, hab ich diese gewiefte Strategie nicht erwartet.
Unterschätze nie einen Suppenteller! Die sehen so harmlos aus, aber man weiß nie, was drin ist…
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Oje, du Armer. Ja Chili ist wie Gulasch… es brennt zweimal. Dein Albtraum erinnert mich an einen Sketch von Loriot… Das Bild hing schief.
Tja, wenn man glaubt, feilschen verstanden zu haben, finden sie was Neues. 🤣
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Der Sketch ist genial. Fängt ganz harmlos an und endet im Chaos. Ganz mein Humor.
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Ganz wie in deinem Traum. Erst Obst testen und je mehr du fängst, desto mehr fällt um oder hin oder weg. Und dann noch die Asche in den Gulli… 🤣
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Dann gefällt dir bestimmt auch der Film „der Partyschreck“, wo Peter Sellers Stück für Stück das Haus eines Filmproduzenten zerlegt.
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Jepp… koordinierte Zerstörung. Völlig unbeabsichtigt 🤣
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Drum soll man selbst schon Erhaltenes in Maßen genießen und nicht unmäßig werden. Lehrt der einsame Mönch aus den Wäldern, der neu eine selbst gegrabene Grube sein eigen nennt und deshalb mit gewürzten Speisen vorsichtig ist, man nennt das Askese.
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Leider hat mir der Mönch nicht Bescheid gegeben, weil er im Wald in Askese war. Wo liegt eigentlich dieses Askese? Klingt nach Italien…
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Ach Marco, bitte beim nächsten Mal eine Vorwarnung, wenn du so einen Hammerbericht raushaust! Bin eben etwas unangenehm im Café aufgefallen, als ich schallend losgelacht habe. Die gescheiterten Verhandlungen, der durchgebrannte Verdauungstrakt, die Verwicklungen am Grabmal. Das muss man erst mal bringen bzw. sich ausdenken 😁. Danke für die Lachsalven!
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Immer wieder gerne. Hoffentlich hast du jetzt kein Hausverbot 😇
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Bin mit einem blauen Auge davongekommen 😁.
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