In den vergangenen Jahren sicherte sich die Ostsee jedes Mal mit Leichtigkeit einen Platz ganz oben auf unserer Reiseliste für den kleinen Zwischenurlaub. Und mit der gleichen Leichtigkeit fiel die Entscheidung dann in letzter Minute zugunsten eines Mittelmeerlandes. Denn so schön die Landschaft auf Fotos auch aussieht, warum sollte man eine zehnstündige Fahrt in eine Gegend mit Risiko für Gefrierbrand auf sich nehmen, wenn man mit dem gleichen Aufwand in der Toskana sein könnte?
Aber dieses Jahr war alles anders. Wochenlang war der Regenradar im Umkreis von tausend Kilometern dunkelblau eingefärbt, mit einer einzigen Ausnahme: Rügen. Dort hatte sich eine wehrhafte Schönwetterzelle trotzig festgesetzt. Also packten die SinnlosReisenden kurz entschlossen ihr Wohnmobil und fuhren in den unerforschten Norden Deutschlands.
Die Sache mit dem Wind
Auf der Wittower Fähre war trotz Sonnenschein wegen dem strengen Wind nicht an einen längeren Außenaufenthalt zu denken. Temperatur 13 Grad, gefühlt wie -20 Grad.

Als wir auf dem Campingplatz „Ostseeblick“ nach einem windgeschützten Stellplatz fragten, lächelte die Betreiberin nur milde. Das sei ja wohl allenfalls ein laues Lüftchen, wurden wir aufgeklärt. Von Wind reden die Einheimischen erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. Ha ha, sehr witzig.



Am nächsten Morgen frischte das „laue Lüftchen“ auf und schlug Wellen in den Nutellabelag auf meinem Frühstücksbrötchen. Der Nordkurier berichtet, dass immer wieder Menschen in Mecklenburg-Vorpommern spurlos verschwinden. Ich vermute, die meisten werden einfach von einer Windbö in die Ostsee geweht.

Die Windrichtung ist bei einem Fahrradausflug entscheidend: während man sich mit Rückenwind schon euphorisch darüber freut, dass die eigene Kondition gar nicht so schlecht ist wie befürchtet, bezahlt man auf der Gegenrichtung einen hohen Preis. Wenigstens muss man sich dann nicht mehr ums Atmen kümmern; es reicht vollkommen aus, den Mund leicht zu öffnen.
Im Grunde ist die Ostseeküste wie die Toskana, nur mit Fischbrötchen statt Pizza, Windkraft statt Solarenergie, Daunenjacke statt Badehose und mit Rollator statt Kinderwagen. Mit unseren fast 60 Jahren gehörten wir nämlich zu den jüngsten Gästen auf Rügen. Entsprechend langweilig gestaltete sich das Leben, aber immerhin war es sehr ruhig.


Kreidefelsen und Buchenwald
Unabhängig vom Alter trifft sich jeder Rügenbesucher an den legendären Kreidefelsen. Der Herdentourist zahlt 7 € für den Parkplatz, 4 € für den Shuttlebus (kostenlose Mitnahme des Rollators) und löhnt dann nochmal 12 € Eintritt für den Skywalk, der direkt auf den sogenannten Königsstuhl gebaut wurde. Blöderweise sieht man den Felsen nicht, wenn man auf ihm steht. Aber das merkt man erst, wenn man bezahlt hat. Pech.

Besser, man verlässt den Pfad der Lemminge und wandert vom Parkplatz zum Kollicker Ufer. Hier ist man fast alleine im altehrwürdigen Buchenwald und hat beste Aussichten auf die Kreidefelsen. Allerdings braucht man dafür schon ein wenig Puste, denn der Weg an der Küste geht ständig rauf und runter. Immerhin ist der Wanderweg W5 gut beschildert.


Der Buchenwald auf Rügen gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Trotzdem sind es halt einfach nur ein paar Bäume, die zusammen stehen. Ein Wald eben. Man muss schon ganz genau hinschauen, um die Details würdigen zu können. Auch der Schutz der UNESCO kann nämlich nicht verhindern, dass immer wieder grausame Massaker an den Buchen verübt werden.






Wenn man wie wir aus dem Alpenvorland kommt, wundert man sich ein bisschen über den ganzen Hype, der hier wegen abbröckelnder Kreide an der „Steilküste“ gemacht wird. Bei uns nennt man das einen sanften Hügel; von „steil“ reden wir erst, wenn die Gamsen im Salto vornüber purzeln.


Rügener Spezialitäten (außer Fisch)
Aus kommerziellen Gründen kann ich die Wichtigtuerei schon verstehen. Viel mehr als die Kreidefelsen hat Rügen nämlich nicht zu bieten. Das Wasser ist im Mai viel zu kalt zum Baden und architektonisch herrscht hier der Baustil der „Backsteingotik“ vor. Allein das Wort klingt schon ziemlich unelegant, aber gemeint ist eine Bauweise, bei der einfach der Außenputz weggelassen wurde. Vermutlich hätte der Wind ihn weggeweht, bevor er abbinden kann.


Die Kirche in Wiek ist spartanisch eingerichtet, selbst die Innenwände sind kaum verputzt. Das einzige Schmuckstück ist eine Holzfigur des Heiligen Georg. Der Künstler wurde offensichtlich durch die Corona-Pandemie beeinflusst.

Auch im Straßenbau geht es auf Rügen eher spartanisch zu. Hier hat Jemand konsequent das System Fahrbahn zu Ende optimiert und allen überflüssigen Asphalt wegrationalisiert. Bei Gegenverkehr fährt man halt kurz auf die Wiese. Das geht auch.

Für den Touristen aus südlichen Bundesländern ist die Sprache eine Herausforderung. Eine Bäckerei heißt im lokalen Dialekt „Hier gifft dat gode Backwoor“.

Die Bäckerei konnte ich mir aus den Symbolen herleiten, obwohl es hier gar keine Brezeln gibt, die diesen Namen verdienen. Aber bei manchen Schildern musste ich die Fremdwörter nachschlagen:

Wikipedia: „Eine Buhne, auch als Stack, Höft, Kribbe oder Schlenge bezeichnet, ist ein meist rechtwinklig zum Strandverlauf in ein Meer vorgebauter Damm, der dem Küstenschutz dient.“ Aha.
Nochmal Wikipedia: „Als Deckwerke werden im Wasserbau die äußeren Schutzschichten für Böschungen von Uferbauwerken verstanden. Deckwerke sind dem Totverbau zuzurechnen.“ Oha!
Zum Begriff „Steinpackung“ schweigt Wikipedia. Vermutlich handelt es sich um eine hart gewordene Schlammpackung. Worin genau die Unfallgefahr besteht, wurde mir zwar nicht klar; aber es ist ja immerhin nett, dass man hier gewarnt wird.

Nun gut, wieder einmal zeigt sich, dass Reisen bildet. Eine Infotafel klärte uns darüber auf, dass das Meer sich jedes Jahr 20 Zentimeter von der Rügener Küste einverleibt. In 25.000 Jahren wäre Rügen dann vollständig verschwunden. Da kann man schon verstehen, dass langfristig orientierte Bewohner vorsorgen wollen. Ich persönlich glaube ja, dass es so schlimm nicht kommen wird. Der Anstieg des Meeresspiegels wegen der Erderwärmung wird nämlich viel früher dafür sorgen, dass man diverse Inseln von der Landkarte streichen kann.
Fazit
Wer endlich mal nichts erleben möchte und mal wieder bis ins Knochenmark frieren möchte, ist auf Rügen richtig. Alle anderen können sich diese Insel sparen und sollten sich lieber die interessanten Hansestädte an der Ostseeküste anschauen.
Wenn verwöhnte „Schluchtenjodler“ an die Küste fahren und von einer (leichten) Windböe erfasst und Wörter lesen, die sie nicht kennen, werden sie unleidlich und können sich an so gut wie nichts mehr erfreuen😜 … schade! Aber die Fotos sind trotzdem sehr schön👍
Es bringt jetzt nichts, von den Vorzügen der Küste zu erzählen, der Weite des Meeres, den Stränden, dem reduzierten Charme der Küstenbewohner, der Gier der Möwen- man muss es mögen. Den Vergleich mit der Toskana verliert Rügen, ganz klar. Hier wachsen keine Oliven, zu windig und zu kalt. A b e r – wir wissen alle: Gekühlte Ware hält sich länger😜!
Gerne gelesen!
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Da hast du uns durchschaut 😇. Wir fanden die Gegend optisch sehr schön und wir lieben Küste, Meer und Strände. Aber halt am liebsten bei Temperaturen über 25 Grad. 😉 Von daher war Mai wohl nicht die beste Jahreszeit für Rügen.
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Für einige -auch zugezogene!- Fischköppe ist der erste Mai An-Badetag! In diesem Jahr waren es 9 Grad …🥶!
Dann nur Eintauchen, kein Schwimmen😜
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Respekt! Da bin ich als Warmduscher raus…
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Wir waren im Mai 2018 an der Ostsee. 30-35 Grad. Viel zu heiß 😊
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Recht hast Du! Genau so ist es! Und trotzdem habe ich es gern gelesen! Herzliche Grüße aus Mecklenburg von sugalini
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😂😂😂
danke für deinen Kommentar. Ist ja auch gut so, dass verschiedene Menschen verschiedene Gegenden und Temperaturen gut finden. Sonst würden wir uns alle am gleichen Ort drängeln.
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Wieder herzlichst gelacht. Danke.
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Gern geschehen. Bis zum nächsten Mal!
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Moin. Du machst deinem Blog-Namen alle Ehre 😉 Ich musste viel schmunzeln 🙂
Kommt ein Süddeutscher, wie jurewa schreibt, „Schluchtenjodler“, in den Norden, dann kann er was erleben. Oder nix. Aber ich denke, uns würde es im Süden so ähnlich gehen.
Zu Rügen selbst kann ich nur zustimmen. Zuletzt haben wir 2019 dort Station gemacht: a) weil meine Freundin noch nie auf Rügen war, und b) weil wir auf dem Rückweg von Bornholm waren, da lag’s auf dem Weg.
Am Kreidefelsen, ja, das ist Touri-Abzockerei sondergleichen. Aber nicht nur dort auf der Insel. Allerdings verstehen sich die Leute hier im deutschen Norden sehr gut darauf, die Portemonnaies der Touris zu entleeren. Ist das im Süden auch so?
Viele Grüße aus Ostholstein
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Na logisch, der Bodensee ist Touristengegend vom Feinsten. Hier ziehen die Kellner für die Gäste Lederhosen an (obwohl das hier sonst Niemand trägt) und es werden Bodenseefische verkauft, die längst ausgestorben sind. Gar nicht zu sprechen von der „Draußen nur Kännchen“-Cafe-Fraktion an den Uferpromenaden. Wo ein Tourist mit Geld winkt, ist nicht weit einer, der es haben will.
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… wer sich entleeren lässt, nun ja, ist er nicht irgendwie selber schuld?😜
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Ja ja, auf alle Fälle. Aber wir kriegen es hier natürlich immer mit: Im Urlaub sitzt das Portemonnaie lockerer als sonst – und was wissen die Geschäftstreibenden zu gut 😉
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Stimmt! Alte Abzockerweisheit: Jeden Tag steht ein Dummkopf auf…
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Obwohl ich mit dem Fazit nicht einverstanden weil ein bekennender Rügenfan bin, hat mich der Artikel während des Frühstücks gerade wunderbar unterhalten. Fast hätte ich auch „Wellen im Nutellabelag“ gesehen. 😂
Ich verbinde mit Rügen vor allem Binz mit der herrlich hellen Bäderarchitektur (von wegen nur roter Backstein), den leckeren Räucherfisch und ja, eine frische Brise statt sengender Hitze in der Toskana. 😉
Herzliche Grüße aus Norditalien, von wo aus es in den Norden Deutschlands leider viieel zu weit ist.
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Tja, so ist das wohl: Es zieht einen oft genau dorthin, wo man nicht ist. Der Räucherfisch war tatsächlich extrem lecker (ich kannte Fischbrötchen bislang nur vom schrecklichen Schnellimbiss) und kann es mit jeder Pizza aufnehmen.
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Haha, Wellen auf dem Frühstücksbrot erfordert eine ganz neue Art der Nahrungsaufnahme. Ob man hierfür nun erst den Freischwimmer machen muss? 🙂
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Zumindest Seepferdchen wäre hilfreich. Kommt auch drauf an, wie tief dein Nutellabelag ist (Nichtschwimmer oder Schwimmertiefe)
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Der Wind an der See hat mich auch voll erwischt. Egal zu welcher Jahreszeit, man plane grundsätzlich zehn Grad kühler ein, eine Mütze und ja, Winterklamotten könnten auch nicht schaden. Mein Freund, eingefleischtes Nordlicht, normalerweise total verfroren, wandert stundenlang bei Wind und Wetter den Strand entlang. Auf die Sache mit dem Kreidefelsen bin ich auch reingefallen. Ein spontaner Abstecher sollte es sein, wenig Zeit zum Recherchieren. Oben kann man dann wenigstens ein Gemälde des Kreidefelsens betrachten. So ganz verstehe ich den Hype um den Felsen nicht, das Vereinigte Königreich hat haufenweise von dem Zeug. Aber na ja, der Buchenwald ist hübsch…
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Meine Oma sagte immer: „Am See ist es immer einen Kittel kälter!“ Sie meinte den Bodensee, aber „die See“ im Sinne von Ostsee ist da wohl noch extremer.
Das mit den Kreidefelsen grenzt schon an Touristennepp, aber was solls. Dafür gibt es ja diese Blogkategorie, um die Menschheit vor sinnlosen Orten zu warnen 🙂
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Bei uns fängt die Windzone östlich von Hannover, kannten wir an Mosel und Saar so nicht. Hast Du auch die Rügenwalder Mühle besucht, die mit der veganen Leberwurst?
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Vegane Leberwurst – was für ein Wort. Nein, dort waren wir nicht. Ich habe gelesen, dass diese Mühle, die auf allen Packungen als Erkennungsmuster dient, nachträglich gebaut wurde. Weil viele Besucher gefragt haben, ja wo steht denn nun die Mühle?
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Ja der Wind… Der hat uns im angeblich ach so warmen winterlichen Ägypten auch schon an den Rande das Wahnsinns getrieben. Da fanden wir die windstillen Minusgrade in der Heimat danach direkt angenehm.
Da esse ich mein Nutellabrot lieber gefroren als mit Wellenmuster!
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Genau, und Wüstenwind bläst dann auch noch Sandkörnchen auf das Nutellabrot. Das gibt dann Crunchy Feeling beim Kauen.
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Ich war noch nicht auf Rügen, aber es scheint mit Møn vergleichbar zu sein, wo wir auch Kreide“steil“küste haben. Der jährliche Abriss von unserer Küste am Kattegat, wo wir jetzt wohnen, ist allerdings mehr als 20 cm.
Dänemark scheint dann für euch auch ein Reiseziel zu sein, das man nicht braucht, denn hier bläst es IMMER (ich übertreibe, wir haben an drei Tagen im Jahr absolute Windstille, naja, absolut … 😉 )
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Der Wind ist das eine, aber Wind bei 12 Grad ist ziemlich abschreckend. Vielleicht fahren wir mal im Sommer nach Dänemark…
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Vielen Dank für die Warnung!
Als Süddeutscher bin ich auch immer wieder verdutzt von all dem Küstenvokabular, das man noch nie gehört hat und von dem man nie genau weiß, ob es wirklich gefährlich ist oder nicht.
In Cornwall hat mich mal jemand darauf hingewiesen, dass der Gannel kein Fluss, sondern ein „Ästuar“ sei.
„Ja, ja, du Wichtigtuer“, winkte ich ab, bis ich nach sechs Stunden Wanderung vom Meer eingeschlossen war.
Der Wind an der Küste nervt mich immer doppelt: Als Zeitungsleser und als Zigarrenraucher.
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Auf Einheimische sollte man immer hören, außer sie erzählen Blödsinn. Die Kunst ist, beides zu unterscheiden. Ästhuar war mir bisher aber auch nicht untergekommen 😀.
Zeitungen sind ja schon ohne Wind schwer zu handhaben, ich stelle mir das an der Ostsee unmöglich vor…
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Ja, dein Fazit kann ich aus eurer alpenvorländischen und auf wärmere Temperaturen spekulierenden Sicht gut verstehen. Die Ostseeküste mag man, oder man mag sie nicht. Da muss und will ich, die die Gegend ganz gern mag, nicht dagegen andiskutieren. Die großen Erlebnisse lauern dort tatsächlich eher weniger bis gar nicht. Und wettertechnisch musst du oft Abstriche machen. Und deine Definition von Wald hätte in der Form auch glatt von mir kommen können 😂. Für mich als Berlinerin ist die Ostseeküste wegen ihrer Nähe halt immer eine willkommene Möglichkeit, mal kurz für ein paar Tage aus der Großstadt herauszukommen. Dann sind mir auch die Altersstruktur der Leute und die fehlende Eventdichte egal. Ich mag halt die Küste und den etwas raueren Charme des Nordens. Als Reise würde ich das wegen des fehlenden Erlebnischarakters auch eher nicht bezeichnen. Eher als mehrtägigen Kurzausflug 😁. Wobei ich Fischland-Darß-Zingst gegenüber Rügen ganz eindeutig bevorzuge.
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Da stimme ich dir voll zu!
Vielleicht aber nicht unbedingt im Herbst/Winter. Da stehen knapp 60 % (Ahrenshoop) der Häuser leer, weil Ferienhäuser/F-Wohnungen).
Da steppt weder der Bär, noch kreischt eine Möwe😜
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… oder anders gesagt, da tanzt kein Seepferdchen oder kreischt eine Möwe😎
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Die Möwen kreischen höchstens, weil es so kalt ist…
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Ja, ja, die Ostseeküste an sich ist wunderschön. Es sind die Temperaturen und der Wind, die uns zur Verzweiflung brachten. Aber einmal muss man das wohl gemacht haben, dann weiß man, ob es einem liegt oder nicht. Das haben wir jetzt abgehakt.
P.S.: Alpenvorländer gefällt mir viel besser als Schluchtenjodler, denn hier wird nicht gejodelt. Allenfalls wenn der Hammer den Daumen statt den Nagel trifft. 😃
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Na dann halte dich mal besser fern von derlei Werkzeug 😁.
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Würde ich ja, aber dann muss ich wieder ein Urlaubsfoto an die Wand nageln 🙈
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Lass das lieber die Sinnlosreisende machen! Wer gut einparkt, beherrscht auch das Hämmern.
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Danke für diesen Beitrag, kommt mir ganz gelegen, wenn dem möglichst viele folgen … dann hat man da oben endlich wieder seine Ruhe 😉
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Gern geschehen.
An Ruhe hat es im Mai allerdings nicht gefehlt. Eher an Wärme. 😅
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Natürlich, aber etwas mehr Geduld, bitte. Die Menschen arbeiten doch nun schon mit vereinten Kräften daran, damit aus der kalten Insel im Norden endlich ein Tropen-Paradies wird.
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Du meinst Palmengarten statt Buchenwald? Ob das wohl zeitlich reicht, bevor die Insel im steigenden Meeresspiegel untergeht?
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Das ist interessant. Ich wußte bisher nicht, dass die Fischbrötchen im Gewächshaus nebenan heranwachsen. Aber bei der Warnung vor unangemessenen Temperaturen kein Wunder!
Und ich erinnere mich. Ich bekam einst eine Postkarte von Skandinavien – Urlaubern, die grade einmal Dänemark erreicht hatten: „Hoffen bald, Eisbären zu sichten.“ Nun ja…
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Tja, das Wetter ist halt für den Erfolg des Urlaubs nicht unerheblich. Jetzt wissen wenigstens meine Leser Bescheid.
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„Sinnlose Orte, die die Welt nicht braucht – Insel Rügen“. 😯 Kann es sein, dass diese Einschätzung ein wenig zu harsch geraten ist? Und der Vergleich mit der Zugspitze hinkt. Sicher das Ding ist höher als die Kreidefelsen. Was den Steilheitsgrad anbelangt, müssen sich die Kreisefelsen aber nicht verstecken. Und die Fischbrötchen in der Umgebung sind deutlich frischer als die im Umland der Zugspitze. Aber natürlich bin ich befangen. Mein Vater ist auf der Insel aufgewachsen. Was den Anreiseweg anbelangt muss ich dir leider recht geben. Wohliges Frieren und Winden müssen wir Südländer uns redlich verdienen.
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Das ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Ich persönlich brauche die Insel nicht, aber das kann ja jeder selbst für sich entscheiden. Vielleicht waren wir auch etwas enttäuscht, weil viele Leute so sehr von Rügen schwärmen. Und dann wurden wir nicht gerade mit Herzlichkeit überhäuft, aber das ist ja in vielen Touristenhochburgen so. Ich kann aber sehr gut verstehen, dass man in den nördlichen Bundesländern einen besseren Bezug dazu hat, auch wegen der kürzeren Anreise. Und vielleicht ist man dort an das rauhe Klima gewöhnt. Das ist dann so, wie wenn wir mal eben kurz an den Lago Maggiore fahren. Da fluchen die Nordländer manchmal über die ungewohnte Hitze.
Und die Fischbrötchen haben mich sehr überzeugt, obwohl ich eigentlich nicht so darauf stehe. Extrem lecker.
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